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Debatte über Bolzplatz in Ströbitz geht in die nächste Runde

Cottbus. Der bereits teilweise zurückgebaute Bolzplatz im Cottbuser Brunschwigpark beschäftigt weiter Verwaltung und Kommunalpolitik. So hat der Stadtverordnete Mario Kaun (Linke) für die heutige Sitzung des Bauausschusses einen umfassenden Fragenkatalog formuliert. Sven Hering

Kaun verlangt Aussagen zu den Kosten des Rückbaus, zur Anwohnerbeteiligung, zum Beschwerdeverfahren, aber auch zu möglichen Alternativen.

Derweil gibt es auch in Sandow ähnliche Probleme. Die Mieter der Bodelschwinghstraße wohnen zum Teil nur 25 Meter vom Bolzplatz entfernt. Anwohner Gert Brotzmann erklärt: "Täglich, die Mittagszeit eingeschlossen, und auch an Sonn- und Feiertagen wird dort gebolzt." Dagegen sei ja nichts einzuwenden, ergänzt er. "Aber der Krach, der durch das Schlagen der Bälle an die Einfriedung entsteht, ist nicht hinnehmbar." Das eigentliche Problem sei die Einfriedung der Bolzplätze. Durch die Stahlrohre und die angebrachten Gitter würden die Jugendlichen verleitet, ihre Bälle ständig gegen die Gitter zu schlagen. Brotzmanns Vorschlag: Die Drahtverhaue sollten durch Kunststoffnetze ersetzt werden. "Damit wäre das Problem gelöst." Gert Brotzmann: "Klar sollte aber auch jedem Kommunalpolitiker sein, dass Bolzplätze nicht in Wohngebiete gehören."