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| 02:33 Uhr

Das ist unbedingt einen Brief wert

Annett Igel-Allzeit.
Annett Igel-Allzeit. FOTO: M. Behnke (DC)
Kommentar. In Sachen Flüchtlingsunterbringung wird die Stadt Cottbus jetzt persönlich. In Briefen bittet sie die Bewohner der Thomas-Müntzer-Straße um Verständnis, dass bald Flüchtlinge in zwölf Wohnungen einziehen, und bietet Gespräche an. Annett Igel

Das ist nicht nur sympathischer als mit einer großen Versammlung zu starten, sondern die einzige Chance, wenn die Kommunen im Detail wieder von der Bundesregierung alleingelassen werden. Immer mehr Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten bitten Deutschland um Asyl. Auch Cottbus wird neue Flüchtlinge aufnehmen und muss schnell weitere Unterkünfte finden. Die Stadt will dabei Fehler, wie sie in Sachsen passiert sind, vermeiden. Ob es gelingt, wird die Zeit zeigen. Weitere Briefe sind geplant: Möglichst in allen Stadtteilen sollen Flüchtlinge leben.

Artikel zum Kommentar: Wohnraum für Flüchtlinge in Sandow