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| 20:03 Uhr

Einigung
Das „2nd Home“ bleibt in Schmellwitz

Cottbus. Jugendzentrum findet neues Zuhause in der Kauperstraße

Der Jugendclub „2nd home“ bleibt dem Stadtteil Schmellwitz voraussichtlich erhalten. Dies berichtete der Vorsitzende des Humanistischen Jugendwerks Cottbus Marian Lachmund bei der Versammlung des Bürgervereins Schmellwitz.

Nachdem die bisherige Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche in der Gotthold-Schwela-Straße neuen Kita-Plätzen weichen soll, wird das Jugendzentrum laut den Plänen des Trägers bald in dem nur wenige Meter entfernten ehemaligen Gebäudekomplex an der Kauperstraße einen neuen Platz finden.

Konkret wird das Jugendzentrum dabei drei ehemalige Geschäftsraume des Komplexes übernehmen. Diese Räume können verbunden, aber auch unterschiedlich genutzt werden, erzählt Marian Lachmund. Auch die Lage sei optimal: „Wir haben dort nicht nur den Bürgergarten in der Nähe, sondern auch eine Sportanlage und eine Turnhalle, die wir bereits nutzen“,  so der Vorsitzende des Humanistischen Jugendwerks. „Und viele Nachbarn freuen sich, dass der Komplex wiederbelebt wird.“

Seit Mai hatte das Humanistische Jugendwerk nach möglichen Plätzen für einen Umzug des Jugendclubs gesucht.

Als einzige Option für den Verbleib in Schmellwitz blieb dabei der Gebäudekomplex an der Kauperstraße übrig, indem bisher noch ein Supermarkt gewesen war. Damit das „2nd home“ hier seine Zelte aufschlagen kann, muss zunächst eine Nutzungsänderung genehmigt werden. Nur weil sich Vermieter und Stadt in diesem Punkt entgegen gekommen seien, sei auch der Umzug möglich geworden, so Lachmund.

„Wir freuen uns, dass wir mit diesem Objekt nun eine gute Lösung gefunden haben“, freute sich auch Michael Tietz, Vorsitzender des Bürgervereins Schmellwitz über den Vorstoß.

Einen Umzug des Jugendclubs in einen anderen Stadtteil wollte der Stadtteilverein möglichst verhindern. „Solche Einrichtungen, die wir in Schmellwitz liebgewonnen haben, versuchen wir natürlich, hier zu halten“, so Michael Tietz. Nicht zuletzt sei das „2nd home“ schließlich auch ein wichtiger Teil der Schmellwitzer Jugendarbeit.

(jum)