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Tradition
Zampern und Eieressen

Nach guter Tradition waren am Sonnabend zahlreiche Zamperer in Dahlitz unterwegs und besuchten die Einwohner des Ortes.
Nach guter Tradition waren am Sonnabend zahlreiche Zamperer in Dahlitz unterwegs und besuchten die Einwohner des Ortes. FOTO: Marion Hirche
Dahlitz. Dahlitzer starten in ihre 15. Fastnachtssaison. Von Marion Hirche

(jul) Zum 15. Mal feiern die Dahlitzer in diesem Jahr Fastnacht. Am Sonnabend haben sie den Auftakt zu diesem kleinen Jubiläum gemacht. Den ganzen Tag lang sind die jungen und junggebliebenen Dahlitzer in bunten Kostümen durch das Dorf gezogen und haben die Bewohner auf ihren Gehöften besucht.

Der ziemlich wichtigste Mann in der fröhlichen Truppe war Ricardo Klaus. Der junge Mann hatte kurzerhand eine Mülltonne in eine Bar mit Bier, Brause und Schnäpschen verwandelt und sorgte in seinem orangefarbenen Kostüm unterwegs für Getränkenachschub.

Seine Schwester Stefanie Klaus präsentierte sich als Vogelscheuche und scheuchte die  Zamperer von Haus zu Haus, natürlich auf sanfte Weise. Gelockt wurden die  Giraffe, der Bär, der Clown und all die anderen auch von der Musikern und Musikerinnen der Limberger Fastnachtsmusik.

Hier wartete auch Oma Elisabeth Koal auf die Zamperer. Freundlich grüßten die Zamperer die 83-jährige: „Lieschen woll’n wir ’ne Runde dreh’n?“, fragte  Wolfgang Pualick. Der  gestandene Dahlitzer hatte sich als Nachtwächter verkleidet und war hier genau an richtiger Stelle, denn unmittelbar an diesem Haus soll das  Nachtwächterhäuschen gestanden haben.

In dem Kolkwitzer Ortsteil konnte man da auch die Noacks entdecken. Beate Noack hatte sich auf das Ereignis bestens vorbereitet, sie fertigte Kostüme für sich und ihren Mann an: Lutz Noack ging als Geburtstagstorte ins Rennen und die Hobbykostümgestalterin verwandelte sich in einen Weihnachtsbaum.

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