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| 18:19 Uhr

Cottbus
Cottbusverkehr begrüßt Fahrplan für Strukturwandel

Cottbus. Cottbusvekehr begrüßt den von der Kohlekommission vorgelegten Fahrplan für den Strukturwandel in der Region. Das erklärt Ralf Thalmann, Geschäftsführer des städtischen Verkehrsbetriebes. „Dass die Kommission Verkehr und klimaneutrale Mobilität als einen Handlungsschwerpunkt benannt hat, ist ein richtiges Zeichen“, betont er. Von Peggy Kompalla

Seiner Auffassung nach ist dabei die Umstellung der Omnibusflotte auf klimaneutrale Antriebe die drängendste Aufgabe. Dabei hat der Cottbusverkehrschef die Wasserstoff-Brennzelle im Visier. „Hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und praktischem Nutzen hat sie das größte Potenzial“, erklärt Thalmann und fügt an: „Wir sehen die Chance, dass die Lausitz hier zur Modellregion werden kann.“ Dafür müssten nun allerdings konkrete gesetzgeberische Voraussetzungen geschaffen werden. Derzeit hat Cottbusverkehr 53 Busse und 21 Straßenbahnen im Dienst. Damit machen die Dieselfahrzeuge 70 Prozent des Fuhrparks aus. Die Fahrzeuge der klimaneutralen Elektrischen sind dabei mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren heillos überaltert. Der Verkehrsbetrieb braucht dringend neue Straßenbahnen. Aber die Neuanschaffungen wird in Brandenburg nicht gefördert. Dagegen beteiligt sich der Freistaat Thüringen mit bis zu 70 Prozent an den Kosten, in Sachsen sind es 50 Prozent.