In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist der Stadtkern herausgeputzt worden. Das ist der öffentlichen Hand zu verdanken, aber noch viel mehr den Cottbusern selbst. Sie haben in ihre Stadt investiert, Baudenkmale gekauft und sie saniert. Damit ist es hoffentlich noch lange nicht vorbei. Die aktuellen Investitionen entlang der Stadtmauer lassen darauf hoffen.

Umso ärgerlicher sind die Schmierereien an dem alten Bau. Sie sind nicht nur unansehnlich, sondern schädigen tatsächlich das historische Gemäuer - ganz zu schweigen von den Kosten, die für die Reinigung entstehen. Insofern zahlen die Cottbuser sogar dreifach: Der Anblick des Denkmals ist verschandelt, die Reinigung zahlt die Stadt und damit der Steuerzahler und das Geld fehlt in der notorisch klammen Kommune an anderer Stelle.

peggy.kompalla@lr-online.de