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| 19:05 Uhr

Polizei-Einsatz
Cottbuser will Kontrolleur den Kopf abschneiden

FOTO: Fotolia
Cottbus/Berlin. Dramatisch eskaliert ist in Berlin eine Fahrkartenkontrolle mit einem Cottbuser. Der 27-Jährige zückte ein Küchenmesser und landete am Ende im Krankenhaus. Von Frank Hilbert

Wie die Bundespolizeidirektion Berlin mitteilt, haben Sicherheitsmitarbeiter am Mittwoch gegen 20.40 Uhr einen 27-jährigen Deutschen in einer S-Bahn kontrolliert und ohne einen gültigen Fahrausweis angetroffen. Zur Identitätsfeststellung des Schwarzfahrers wurden Beamte der Bundespolizei am Berliner Ostbahnhof hinzugerufen. Beim Eintreffen der Streife herrschte zwischen allen Beteiligten bereits eine sehr aggressive Stimmung.

Der 27-jährige Cottbuser beleidigte die Kontrolleure fortlaufend und zog im weiteren Verlauf ein Küchenmesser, mit dem er in Richtung eines 32-jährigen Kontrolleurs deutete und ihm drohte „den Kopf abzuschneiden“. Die Beamten konnten die aufgeheizte Situation beruhigen und dem Tatverdächtigen das Messer abnehmen.

Für weitere Ermittlungen nahmen die Polizisten den aggressiven Mann mit zur Dienststelle. Bundespolizisten leiteten gegen den bereits wegen verschiedener Delikte polizeibekannten 27-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen ein.

Ein aufgrund des auffälligen Verhaltens des Mannes hinzugezogener Arzt stellte bei diesem eine psychische Labilität fest und wies ihn zum eigenen Schutz in ein Berliner Krankenhaus ein.

(Symbolfoto/Facebook: andranik123/Fotolia)