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| 17:24 Uhr

Cottbuser Bilanz des Dreifach-Votums vom 26. Mai
Wahlausschuss beleuchtet Korrekturen

Cottbus. In Einzelfällen führt die Prüfung der Cottbuser Wahlunterlagen vom 26. Mai zu Korrekturen. Darauf weisen die Mitglieder des Wahlausschusses hin, die am Freitag im Technischen Rathaus eine Bilanz gezogen haben.

Demnach wurden drei Mal Stimmzettel für die Europawahl versehentlich in die Urne für die Stadtverordnetenwahl gesteckt, wie der stellvertretende Wahlleiter Andreas Pohle berichtet. Bei der Briefwahl wurden nach seinen Worten in mehreren Fällen nicht zugelassene Wahlbriefe der Zahl der Wähler zugeordnet. „Das ist nicht korrekt“, sagte er. Vielmehr müsse damit die Zahl der Wähler leicht nach unten korrigiert werden. Bei der Wahl der Stadtverordneten sei es hingegen in elf Fällen zu Übertragungsfehlern gekommen. Deshalb habe es in einem der 122 Wahlbezirke zunächst so ausgesehen, als ob die Beteiligung an der Kommunalwahl bei 100 Prozent lag. Tatsächlich sei dort jedoch anstatt der Zahl der Wähler die Zahl der Wahlberechtigten übermittelt worden. Bei der Wahl der Ortsbeiräte wurden nach Angaben des Ausschusses in Groß Gaglow sieben ungültige Stimmzettel fälschlicherweise nicht der Zahl der Wähler zugerechnet. Auch das sei inzwischen korrigiert. Ein ähnlicher Fehler trat demnach in Gallinchen auf, wo es sich um elf ungültige Stimmzettel handelte. In acht von elf Ortsteilen seien bei dieser Wahl allerdings keine Beanstandungen aufgetreten.