Das oberste Ziel beider Partner sei es, gemeinsam jeglicher Form von Gewalt und jeglichem Vandalismus entgegen zu wirken, so Cottbusverkehr-Geschäftsführer Jörg Reincke. Dabei wolle Cottbusverkehr die Polizei bei der Strafverfolgung unterstützen. Die Mitarbeiter des Unternehmens seien angehalten, die Polizei zeitnah über Ereignisse und Beobachtungen, die möglicherweise Straftaten oder Störungen in der öffentlichen Sicherheit zur Folge haben könnten, zu informieren. Durch das Weiterbildungszentrum Süd der Fachhochschule der Polizei werde das Fahrpersonal geschult, um in Gefahrensituationen deeskalierend einwirken zu können. Auch die gemeinsam durchgeführten Busschulen mit den Erstklässlern in Cottbus werde es weiterhin geben, so die Vereinbarung.

Cottbusverkehr beklagt nach eigenen Angaben jährlich Vandalismusschäden in Höhe von rund 40 000 Euro an Fahrzeugen und Haltestellen. In 58 Fahrzeugen des Verkehrsunternehmens sind inzwischen Videokameras installiert, nur sechs Fahrzeuge werden laut Unternehmen nicht überwacht.