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Cottbuser verkauft Auto – und erhält nur Falschgeld

Das Archivfoto vom 07.02.2003 zeigt die Prüfung von Euro-Banknoten durch einen Polizeibeamten mit einer UV-Lampe. Hinten sieht man einen echten, vorne einen gefälschten 50-Euro-Schein. Unter UV-Licht kann man am besten beurteilen, ob ein Schein gefälscht oder echt ist. Hier kann man sehen, dass der echte Schein eine ganz andere, leuchtendere Farbe hat als der gefälschte Schein. Zwei Jahre nach Einführung des Euro gibt es mehr gefälschte Euro-Noten als früher gefälschte D-Mark-Scheine. Foto: Carmen Jaspersen dpa/lby (zu dpa/lby-Korr "Euro-Fälschungen immer professioneller - Polizei zieht Bilanz" vom 23.12.2003)
Das Archivfoto vom 07.02.2003 zeigt die Prüfung von Euro-Banknoten durch einen Polizeibeamten mit einer UV-Lampe. Hinten sieht man einen echten, vorne einen gefälschten 50-Euro-Schein. Unter UV-Licht kann man am besten beurteilen, ob ein Schein gefälscht oder echt ist. Hier kann man sehen, dass der echte Schein eine ganz andere, leuchtendere Farbe hat als der gefälschte Schein. Zwei Jahre nach Einführung des Euro gibt es mehr gefälschte Euro-Noten als früher gefälschte D-Mark-Scheine. Foto: Carmen Jaspersen dpa/lby (zu dpa/lby-Korr "Euro-Fälschungen immer professioneller - Polizei zieht Bilanz" vom 23.12.2003) FOTO: Carmen_Jaspersen (dpa)
Cottbus. Ein 28-jähriger Cottbuser ist beim Verkauf seines gebrauchten Pkw reingelegt worden. Der Käufer, angeblich aus Guben, hat ihm Falschgeld untergeschoben. Auto und Geld sind jetzt erstmal futsch. pk/bob

Böse Überraschungen an der Supermarktkasse: Der 28-Jährige stand am Samstag dumm da, als er mit einem 50-Euro-Schein aus dem Autoverkauf bezahlen wollte. Der Schein war gefälscht, der nächste auch. Der 28-Jährige ging daraufhin zur Polizei - und fand bestätigt, was er schon befürchtet hatte. Das ganze Geld, 4000 Euro, war gefälscht. "In der Polizei-Inspektion wurde bereits nach kurzer Prüfung festgestellt, dass es mehrere doppelte, dreifache oder auch vierfache Wiederholungen der Geldscheinnummern gab. Außerdem waren die Geldscheine alle auffallend glatt", teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Geldscheine wurden sichergestellt.

Der Polizei zufolge hatte der Mann sein Auto im Internet zum Verkauf angeboten, woraufhin sich ein Autohändler bei ihm meldete, der angab, aus Guben zu stammen. Die Person sprach den Angaben zufolge polnisch und fließend deutsch und bezahlte mit 50-Euro-Scheinen. "Nach Auskunft des Geschädigten waren die Personalien des Käufers auf dem Kaufvertrag nicht identisch mit denen des Überbringers des Gelds", so die Polizei.