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Cottbuser Uni-Bau bei Brandenburger Architekturpreis

Cottbus. Der Neubau des Rechenzentrums der BTU Cottbus-Senftenberg ist zwar ein Funktionsbau, überzeugt aber mit überraschender Eleganz. Die Prämisse liege in den Details. Peggy Kompalla

Die Materialien und Farben sind sehr stimmig. So urteilt Dirk Bopst. Der Potsdamer Architekt ist Landesvorsitzender des Bundes Deutscher Architekten (BDA), der alle vier Jahre gute Bauten im Land Brandenburg auszeichnet. Zu den Teilnehmern zählte auch das Rechenzentrum auf dem Cottbuser Campus von Bez + Kock Architekten aus Stuttgart. Aus der Region schickten noch Senftenberg sein Innovationszentrum und Finsterwalde das Evangelische Gemeindehaus als besondere Bauten ins Architekturpreis-Rennen.

Das BTU-Rechenzentrum gehört nicht zu den Preisträgern 2016. Dirk Bopst betont jedoch: "Alle 36 eingereichten Bauten haben ein hohes Niveau." Darunter sind öffentliche Gebäude genauso wie private Häuser. "Brandenburg ist nicht das Umland von Berlin, das große Land hat vielmehr seine eigenen Bauaufgaben und Anforderungen", heißt es im Vorwort zur nun erschienenen BDA-Broschüre, die Preisträger und Teilnehmer vereint. In der unabhängigen Jury saßen drei Architekten, ein Architekturkritiker und der Chef des Art Departments des Babelsberger Filmstudios, Michael Düwel. Die Jury entschied sich für zehn gleichberechtigte Preisträger. Dazu gehören die Denkfabrik von SAP in Potsdam, ein Kita-Neubau in Wittstock/Dosse und das Museum Neuruppin.