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Cottbuser Tanzszene erinnert an genialen Lehrer und Choreografen

Helmut Winkelmann während einer Probe im Tanzkreis "Alte Liebe".
Helmut Winkelmann während einer Probe im Tanzkreis "Alte Liebe". FOTO: lr
Cottbus. Der im vergangenen Jahr verstorbene Cottbuser Pädagoge und Choreograf Helmut Winkelmann ist unvergessen. Wie niemand sonst hat er in der Stadt und der Region Generationen von jungen Tänzern geprägt. Ulrike Elsner

Viele von ihnen werden am Sonntag, 19. April, im Konservatorium in der Cottbuser Puschkinpromenade gemeinsam auf der Bühne stehen. Um 15 Uhr beginnt dort eine Matinee zum Gedenken an Helmut Winkelmann, teilt Jutta Niedergesäß vom Tanzkreis "Alte Liebe" mit. Der Eintritt ist frei. Mit dabei sind der Tanzkreis "Alte Liebe", das Cottbuser Kindermusical, das Tanzensemble Freundschaft, das Jugend-Tanz-Theater, die Flash-Girls, das Deutsch-Sorbische Ensemble und der Trachtenverein Spintestübchen.

Dass Cottbus als Stadt des Tanzes gilt, ist zu einem Großteil Helmut Winkelmann zu verdanken. Und das liegt nicht nur an seiner tanzpädagogischen Arbeit. Der Mitbegründer des Cottbuser Kindermusicals hat sich obendrein als Schöpfer einer ganz neuen Tanzsprache einen Namen gemacht. Jutta Niedergesäß gehört zu den Tänzerinnen, die Helmut Winkelmann über Jahrzehnte begleitet hat. "Ich verdanke ihm sehr viel", sagt sie. "Er war eine künstlerische Institution in Cottbus und unheimlich kreativ."