| 18:02 Uhr

Cottbuser Straße der Jugend wird gleich an drei Stellen zur Baustelle

Seit Montag arbeitet Cottbusverkehr an der Erneuerung der Schienen zwischen Breitscheid- und Bürgerstraße.
Seit Montag arbeitet Cottbusverkehr an der Erneuerung der Schienen zwischen Breitscheid- und Bürgerstraße. FOTO: Kompalla
Cottbus. Die Straße der Jugend ist eine der wichtigsten Hauptstraßen von Cottbus. Seit Montag wird gleich an drei Stellen gearbeitet. Richtiger wäre also Baustelle der Jugend. Peggy Kompalla

Der Bohrhammer pickert sich in den Asphalt. Er zerkleinert die Straße der Jugend in schwarze Brocken, legt die Straßenbahnschienen frei. Auf einer Länge von 30 Metern müssen sie zwischen Breitscheid- und Bürgerstraße erneuert werden. Mensch und Maschine nehmen deshalb in den nächsten drei Wochen die halbe Straße ein. Der Verkehr kommt also nur stadteinwärts vorbei. Das ist eigentlich unproblematisch, wenn sich die Fahrradfahrer an die Verkehrsregeln halten würden. Denn wie sich am Montag mehrfach zeigt, fahren einige Radler auf Kamikazekurs direkt in die Baustelle hinein und damit dem nächsten Auto entgegen. Andere wählen dann doch lieber den Fußweg, schießen dafür allerdings unvermittelt über die Straße.

Stadtauswärts wird der Verkehr über die Breitscheidstraße ins Wohngebiet geleitet. Das bedeutet 30 km/h und mehrfach rechts vor links. Am Montag gibt es deshalb mehrfach Konflikte, Blechschäden blieben bis in den späten Nachmittag aus. Starke Nerven brauchen Autofahrer allerdings in der Taubenstraße, wenn ihnen unvermittelt ein Bus entgegen kommt. Die Straße ist so schmal, dass die Autos ranfahren und warten müssen, bis der Bus vorbeigezogen ist.

Diese Baustelle umfahren, wartet stadtauswärts die nächste an der Eisenbahnbrücke. Die wird von der Deutschen Bahn in den nächsten Monaten stückweise erneuert. Deshalb ist der Radweg auf die Straße verlegt. Für Autos gilt auf dem Abschnitt Tempo 30.

Damit nicht genug: Cottbusverkehr nutzt die Gelegenheit, dass derzeit keine Bahnen durch die Straße der Jugend fahren. Der Verkehrsbetrieb beginnt in dieser Woche mit der Erneuerung der Borde zwischen Pyrastraße und dem RUNDSCHAU-Pressehaus. Da die Baufahrzeuge stadteinwärts auf den Parkplätzen stehen, sind in der Zeit Stellflächen stadtauswärts geschaffen worden. Damit wird der Verkehr in dem Bereich von zwei auf eine Fahrspur eingeengt.