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Cottbuser Stadtverordnete: Kreisfreiheit soll bleiben

Der Oberbürgermeister von Cottbus, Holger Kelch (CDU). Foto: Patrick Pleul/Archiv
Der Oberbürgermeister von Cottbus, Holger Kelch (CDU). Foto: Patrick Pleul/Archiv
Cottbus. Klares Zeichen aus Cottbus: Die Kommune stemmt sich geschlossen gegen den drohenden Verlust ihrer Kreisfreiheit bei der geplanten Kreisreform in Brandenburg. Die Stadtverordneten beschlossen am Mittwoch in ihrer Sitzung ohne Gegenstimme eine entsprechende dpa

Stellungnahme an das Land zum Referentenentwurf Kreisneugliederungsgesetz. Neben Cottbus könnten auch Frankfurt (Oder) und Brandenburg/Havel ihre Kreisfreiheit verlieren, wenn die Pläne der Landesregierung Realität werden. Damit wäre dann nur noch Potsdam kreisfreie Stadt in Brandenburg.

Zudem will Rot-Rot die bisherige Zahl der Landkreise reduzieren und dafür einige Regionen zusammenlegen. Dadurch soll die Leistungsfähigkeit der Kreise erhalten bleiben.

Cottbus befürchtet, dass mit der Reform unterm Strich die Verwaltung aufwendiger und teurer wird. Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) sagte zu den Stadtverordneten vor der Abstimmung: „Cottbus muss kreisfrei bleiben.“

Infos zur Stellungnahme der Stadt zur Kreisreform

Infos des Landes zur geplanten Kreisreform

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