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| 16:59 Uhr

Cottbuser Stadtchef unterwegs in den Ortsteilen
Kahren plant für Mai ein Fest der Vereine

 Oberbürgermeister Holger Kelch (rechts) traf sich mit Jürgen Lehmann vom Ortsbeirat und weiteren Einwohnern in Kahren.
Oberbürgermeister Holger Kelch (rechts) traf sich mit Jürgen Lehmann vom Ortsbeirat und weiteren Einwohnern in Kahren. FOTO: LR / René Wappler
Cottbus. Oberbürgermeister Holger Kelch traf sich mit Einwohnern zum Rundgang durch das Dorf.

Die Einwohner von Kahren wollen den neuen Spielplatz am Bürgerzentrum am 1. Juni einweihen. Das hat der Vorsitzende des Ortsbeirats am Freitag bei einem Besuch von Stadtoberhaupt Holger Kelch (CDU) im Dorf angekündigt. So sagte Jürgen Lehmann: „Wir planen zu diesem Termin eine Feier.“ Auch einen Sportplatz wollen die Kahrener anlegen, allerdings erst in den nächsten Jahren.

Wie Oberbürgermeister Holger Kelch berichtete, ist für den Herbst dieses Jahres das Pflanzen von Bäumen am Bürgerzentrum vorgesehen. „Hoffen wir mal, dass alles erhalten bleibt“, sagte er. „Vandalismus spielt ja leider oft eine Rolle.“

Doch nach den Worten des Revierpolizisten Jürgen Bundesmann gibt es in Kahren solche Probleme bislang nicht. „Hier ist die Welt tatsächlich noch in Ordnung“, sagte er.

Auch die Zahl der Einwohner bleibt relativ stabil. Wie Stadtsprecher Jan Gloßmann berichtet, lebten im Jahr 2018 in Kahren 1235 Menschen, nur drei weniger als im Vorjahr.

In diesem Jahr kann der Ortsbeirat mit einem Budget von 10 000 Euro planen, das der Traditionspflege und der Vereinsarbeit dient. So wird vom 24. bis 26. Mai ein Fest der Vereine im Kahrener Park stattfinden. Oberbürgermeister Holger Kelch wies bei seinem Besuch auf den genehmigten Haushalt hin: „Endlich liegt das Budget für die Ortsteile wieder bei 100 Prozent.“

Ganz von Konflikten verschont bleibt Kahren jedoch nicht. Der Vorsitzende des Ortsbeirats erwähnte den vorgesehenen Funkmast, gegen den Einwohner Unterschriften gesammelt hatten. Darauf erwiderte Holger Kelch: „Es wird über Funklöcher gemault, aber niemand will einen Mast in seiner Nähe.“ Dabei handele es sich um ein grundsätzliches Problem, das nicht nur Kahren betreffe, „Was momentan noch abgelehnt wird, kann irgendwann dem Fortschritt dienen“, gab der Oberbürgermeister zu bedenken.