Mit der Ehrennadel des Stadtsportbundes wurden geehrt: Uta Edlich, langjährige Geschäftsführerin des Sport- und Gesundheitszentrums; Eva-Maria Todt, viele Jahre lang Schatzmeisterin des Lausitzer Tanzsportclubs, Dieter Ernst vom Anglerzentrum Cottbus für seinen unermüdlichen Einsatz für die Förderung des Castingsports; Reinhard Rau vom SC Cottbus-Turnen für seine stets zuverlässige und professionelle Arbeit und Axel Viertler vom Radsportclub Cottbus für seinen unermüdlichen Fleiß und sein jahrelanges Engagement im Cottbuser Radsport. Helga Häberling, ehemalige Geschäftsführerin des Stadtsportbundes, erhielt die Ehrenmitgliedschaft.
Die Mitglieder haben nach dem feierlichen Akt ihren Vorstand neu gewählt. Das Gremium besteht quasi aus dem bisher agierenden alten Vorstand mit Wolfgang Neubert an der Spitze. In den vergangenen Jahren sei in Cottbus eine große Plattform für den sportlichen Bereich geschaffen worden, erklärte dieser. Dies belegte Neubert mit Zahlen und Fakten. Demnach gehören 20 232 Mitglieder 142 Sportvereinen an, das entspricht 19,94 Prozent der Gesamtbevölkerung. Erfreulich sei, dass im vergangenen Jahr 1901 neue Mitglieder hinzugekommen seien. Mehr als 600 Übungsleiter mit Lizenzen seien in den einzelnen Sportbereichen aktiv.
Wolfgang Neubert erklärte: „Die Cottbuser Vereine haben insbesondere den Senioren- und Gesundheitssport als Chance begriffen und diese mit qualitativ hochwertigen Angeboten systematisch auf- und ausgebaut.“ Zertifizierte Sportvereine wie der Verein Gesundheit 2000, der Brandenburgische Präventions- und Rehabilitationssportverein und der Verein Sport- und Gesundheitszentrum hätten somit „mittel- und langfristig einen Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen geleistet“ , führte er positive Beispiele an.
Auch in schwierigen Zeiten mit geburtenschwachen Jahrgängen, Wegzug und stärker werdendem sozialen Gefälle sei es den Vereinen gelungen, Cottbuser Kinder und Jugendliche zum regelmäßigen Training zu motivieren. Stadtsportbund-Vorstandsmitglied Sebastian Grothe sagt dazu: „Dabei stehen neben den wichtigen Bewegungserfahrungen, der Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens, insbesondere die olympische Erziehung und das Erlernen sozialer Verhaltensweisen der jungen Sportler immer mehr im Mittelpunkt.“