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Stadtpolitik
Cottbuser sollen mitbestimmen, wie sie in ihrer Stadt leben wollen

Cottbus. Wie sieht Cottbus in der Zukunft aus? Wie wollen die Menschen in ihrer Heimatstadt leben? Diese Fragen will die Stadtverwaltung im neuen Stadtentwicklungskonzept 2035 beantworten. Daran sollen aber nicht nur Fachleute der Ämter mitbestimmen, sondern die Cottbuser selbst.

Wie sieht Cottbus in der Zukunft aus? Wie wollen die Menschen in ihrer Heimatstadt leben? Diese Fragen will die Stadtverwaltung im neuen Stadtentwicklungskonzept 2035 beantworten. Daran sollen aber nicht nur Fachleute der Ämter mitbestimmen, sondern die Cottbuser selbst. Das betont die Bürgermeisterin und Baubeigeordnete Marietta Tzschoppe (SPD). Deshalb lädt sie die Cottbuser am heutigen Donnerstag, 30. November, zu einer ersten Stadtentwicklungskonferenz ins Stadthaus am Erich Kästner Platz ein. Los geht es um 17 Uhr.

„Wir haben dazu mehr als 90 Partner aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft eingeladen“, sagt die Bürgermeisterin. „Es ist uns wichtig, dass die Menschen mitreden und uns Ideen geben.“ Als Diskussionsgrundlage diene das Leitbild 2035.

Das aktuelle Stadtentwicklungskonzept 2020 war vor zehn Jahren zusammengetragen worden. Die Vorzeichen haben sich seither verändert. „Damals haben wir eine schrumpfende Stadt betrachtet“, sagt Marietta Tzschoppe. „Jetzt zählen wir 100 748 Einwohner. Der Rückgang hat sich nicht nur verlangsamt. Es wächst was. Cottbus ist eine begehrte Stadt zum Wohnen mit kurzen Wegen. Aber dem muss auch die Infrastruktur folgen.“ Genau um solche konkreten Dinge gehe es bei der Konferenz.

Das Stadtentwicklungskonzept sei nicht nur ein strategisches Steuerungsinstrument, weil es Handlungsempfehlungen und Projekte vorgibt, sondern auch Voraussetzung, um Fördergeld zu beantragen.

Im nächsten Jahr sind zwei weitere Stadtentwicklungskonferenzen geplant. Parallel dazu ist bereits die Internetseite www.cottbus2035.de freigeschaltet.

(pk)