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Cottbuser Schüler holen Landestitel in die Lausitz

Die beiden glücklichen Landesmeister der Baketball-und Tischtennismannschaft (von links): Edina Ganiu, Elisabeth Fischer, Robin Wittke, Lilly Techel, Lukas Schöne, Leon Rhönisch, Anna-Maria Mattuschka, Nelly Griese, Alina Dubrau, Jan Ziegler, Lucas Hengmith, Annetta Zargaryan, Julian Töpper, Julia Dubian, Hannah Hermann. Nicht auf dem Bild: Andre Uhlig.
Die beiden glücklichen Landesmeister der Baketball-und Tischtennismannschaft (von links): Edina Ganiu, Elisabeth Fischer, Robin Wittke, Lilly Techel, Lukas Schöne, Leon Rhönisch, Anna-Maria Mattuschka, Nelly Griese, Alina Dubrau, Jan Ziegler, Lucas Hengmith, Annetta Zargaryan, Julian Töpper, Julia Dubian, Hannah Hermann. Nicht auf dem Bild: Andre Uhlig. FOTO: Rudolf Fischer/rfs1
Cottbus. "Es ist eine große Freude miterleben zu dürfen, wie unsere Mädels und Jungen Landesmeister wurden. Das sind Ereignisse, die uns sehr stolz machen und für alle sehr nachhaltig sind" freute sich der dienstälteste Sportlehrer des Cottbuser Ludwig-Leichhardt-Gymnasiums (LLG) Günter Mikosch. Rudolf Fischer / rfs1

Sowohl die weibliche Basketballmannschaft der Wettkampfklasse III als auch das männliche Tischtennis-Team der WK II vollbrachten die große Überraschung, Landesmeister-Titel im Rahmen der Aktion "Jugend trainiert für Olympia" vor wenigen Tagen einzufahren. Die Basketballer waren mit großem Aufgebot dabei. Drei Mannschaften qualifizierten sich vom Stadtfinal- über den Regionalfinalsieg zum Landesfinale. Die Mädchen- und Jungenmannschaft der WK II lieferten sich erbitterte Kämpfe, deren Ausgang am seidenen Faden hing. Bei beiden Mannschaften entschied das Korbverhältnis und beide Male äußerst knapp mit nur einem Korb Rückstand zum Nachteil der Leichhardt‘s. So wurden sie jeweils Zweiter, obwohl sie die gleiche Punktzahl wie der Landessieger hatten und diesen mit den Jungen im direkten Aufeinandertreffen sogar besiegten. Mehr Glück hingegen hatte die Mädchencrew der WK III. Mit gutem Vorsatz, bester Spiellaune und hoch konzentriert bestritten sie ihre Landesfinalspiele. Dabei spielte die Defensive eine vorrangige Rolle, um die Punktausbeute der Gegnerinnen möglichst gering zu halten. Besonders gegen Kleinmachnow (Stahnsdorf) gingen sie an die Grenze ihres Leistungsvermögens. Nervenkitzel pur rundum, auch beim Betreuer Jens Koerber. Die Ge-und Entschlossenheit der Mädels führte schließlich zum verdienten Sieg dieses Duells und des gesamten Turniers.

Auch die drei Tischtennismannschaften des LLG legten sich mächtig ins Zeug bei den Landesfinals. Die Mädchen und Jungen der WK III konnten jeweils bei starker Konkurrenz den beachtlichen Bronzeplatz erspielen. Bei den Jungen der WK II waren die Erwartungen recht hoch. Ihnen gelang es wie in den Vorjahren, den Landestitel zu erkämpfen. Mit bereits ausgefeilter Technik und ansprechender Taktik gaben sie ihren Gegnern deutlich das Nachsehen. So wurde Wittenberge mit 8:1, Brandenburg mit 6:3 und Erkner mit 9:0 abgefertigt. "Das war eine echte Bravourleistung, die noch einiges verspricht" so der entsprechende Kommentar des Betreuers Günter Mikosch. Nun haben sich die beiden Titelträger im Basketball und Tischtennis für das im Mai stattfindende Bundesfinale in Berlin qualifiziert.

Mit der Teilnahme am Landesfinale konnten die sechs Leichhardt-Mannschaften im Rahmen der Bewegung "Jugend trainiert für Olympia" insgesamt zwei Landestitel, zwei Silberplätze und zwei Bronzemedaillen beim Basketball und Tischtennis einfahren.