ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:35 Uhr

Jubilar
Der Cottbuser Schlagzeuger Wolfgang Barthold feiert „70.“

So kennen die Musiker-Kollegen Wolfgang Barthold: Mit komplettem Stickbag unterwegs.
So kennen die Musiker-Kollegen Wolfgang Barthold: Mit komplettem Stickbag unterwegs. FOTO: Littko Ulrich / Ullrich Littko
Cottbus. Von Ulrich Littko

Am heutigen 5. November feiert der Cottbuser Pädagoge, Komponist, Arrangeur und Musiker Wolfgang Barthold seinen 70. Geburtstag. Viele Bands und Orchester haben den versierten Schlagzeuger schon gebraucht, um „taktvoll“ musizieren zu können. Und wenn „Barti“, wie er unter Musikern genannt wird, das Tempo für den nächsten Titel vorgibt, ist Musizierfreude und ein fester Rhythmus garantiert.

Der gebürtige Cottbuser hat sich aber besonders große Verdienste um den musikalischen Nachwuchs als Pädagoge am Cottbuser Konservatorium erworben. Wenn auch die genaue Zahl seiner Schüler, die in den 35 Jahren seiner Lehrtätigkeit bei ihm den gekonnten Umgang mit Trommel, Pauke, Vibrafon oder Glockenspiel nicht zu beziffern ist, kann Wolfgang Barthold doch auf viele Eleven verweisen, die heute als Berufsmusiker, Professor oder in Amateurensembles ihren festen künstlerischen oder pädagogischen Platz gefunden haben. So manches Amateurensemble würde keinen „Trommler“ haben, würde nicht ein Absolvent aus seinem Unterricht umsichtig und mit Können „Dienst am Schlagzeug“ tun.

„Vielleicht sind es sogar mehr als 1000 Schüler, denen ich neben der musikalischen Ausbildung vordergründig Liebe und Leidenschaft zur Musik vermitteln konnte“, so Wolfgang Barthold. Als Komponist hat er ihnen viele Stücke „auf den Leib“ geschrieben, sie bis zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gefördert und als guter Ratgeber bis heute begleitet. Davon zeugen immer wieder Postkarten oder Briefe von dankbaren Schülern, die ihm beim Blättern zwischen Zeitungsartikeln, Konzertkritiken und alten Fotos in die Hände fallen. „Das Unterrichten hat mir immer Spaß gemacht. Jetzt habe ich mehr Zeit für die Familie und freue mich, ab und zu doch noch einmal auf der Bühne zu sitzen und den Takt angeben zu können“, so der Jubilar.

Alles Gute für die kommenden Vorhaben auf und hinter der Bühne!