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| 14:25 Uhr

Das wird anstrengend!
RSC-Team strampelt über die Alpen

 Das Cottbuser Veloteam ist am Sonntag im bayrischen Oberaudorf zur Alpenüberquerung aufgebrochen.
Das Cottbuser Veloteam ist am Sonntag im bayrischen Oberaudorf zur Alpenüberquerung aufgebrochen. FOTO: Veloteam
Cottbus. Cottbuser sind am Sonntag zu einer Alpenüberquerung per Radtour aufgebrochen, bei der sie 500 Kilometer und 12.000 Höhenmeter bewältigen müssen. Ihre Reise widmen sie dem bei einem Trainingsunfall verstorbenen Frank Urbanowicz. Von Georg Zielonkowski

Zu einer Urlaubsfahrt der besonderen Art sind am Sonntagvormittag um 10 Uhr in Oberaudorf fünf Frauen und 18 Männer vom Veloteam des RSC Cottbus gestartet. Insgesamt wollen die Radsportler bei einer Alpenüberquerung sechs Etappen über knapp 500 Kilometer unter die Reifen nehmen und dabei 12 000 Höhenmeter bewältigen. Da sorgte die erste Etappe des Sonntags, die über 75 Kilometer nach Telfs führte, gleich für den passenden Auftakt: 1000 Höhenmeter stellten die erste Herausforderung dar.

Trotz des tragischen Todes des Tour-Organisators Frank Urbanowicz, der nach einem Trainingsunfall verstorben war, ist das Veloteam an den Start gegangen. „Frank, der monatelang unglaublich intensiv an diesem Projekt gearbeitet und bis in jedes Detail alles vorbereitet hat, wird uns natürlich sehr fehlen. Aber könnten wir ihn noch einmal fragen, er würde geradezu darauf drängen, dass wir auch ohne ihn unbedingt zu dieser Tour aufs Rad zu steigen sollen. Darum fahren wir los, doch wir werden ganz bestimmt sehr oft an unseren Freund denken“, verspricht Uwe Pomnitz, der die Organisation übernommen hat.

Die Cottbuser Alpen-Überquerer führen zudem einen weiteren Gedanken in ihrem Gepäck mit. Für jeden gefahrenen Höhenmeter jedes Einzelnen wollen sie dank der organisierten Sponsoren-Hilfe einen Cent für einen humanitären Zweck zur Verfügung stellen. Das dadurch eingefahrene Geld soll dann am Radsport-Familientag übergeben werden. Dann wird auch bekannt gegeben, wofür gespendet wird.