ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:09 Uhr

Cottbuser Oberbürgermeister fordert mehr Selbstbewusstsein

Oberbürgermeister Holger Kelch braucht gelegentlich Kaugummi als Nervennahrung, dabei sieht es doch mit dem Haushalt der Stadt sehr gut aus.
Oberbürgermeister Holger Kelch braucht gelegentlich Kaugummi als Nervennahrung, dabei sieht es doch mit dem Haushalt der Stadt sehr gut aus. FOTO: Michael Helbig/mih1
Cottbus. Der Cottbuser Oberbürgermeister (CDU) wünscht sich mehr Selbstbewusstsein der Cottbuser. In seiner Rede beim Neujahrsempfang erklärte das Stadtoberhaupt, dass das Kleinreden aufhören müsse und betonte, was die Stadt trotz aller Schwierigkeiten geschafft hat und stark macht. Peggy Kompalla

Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch sagte am Mittwochabend vor rund Tausend Gästen in der Stadthalle unter langem Applaus: "Wir brauchen uns nicht zu verstecken mit dem, was wir leisten. Ich will endlich weg von diesem ewigen Kleinreden und dem verhuschten Wegducken, dem lähmenden Verweis auf einen miesen Haushalt. Ich will raus aus diesem scheinbar endlosen Jammertal voller Schlaglöcher oder Brachflächen. Das haben wir nicht nötig."

Er wiederholte seine Kritik an der geplanten Kreisreform: "Für Cottbus ist die Kreisfreiheit die beste Variante für Entwicklung und Wachstum." Damit widersprach er Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) vehement, der von Stimmungsmache mit falschen Argumenten in der Reformdebatte sprach.