ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:35 Uhr

Cottbus
Cottbuser OB wirft Land Inkonsequenz vor

Cottbus. Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) kritisiert Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), dass er aus seinen Erkenntnissen keine Konsequenzen ziehe. Hintergrund ist die Debatte um die Vorschläge des Instituts für Wirtschaftsförderung Halle (Saale), wonach sich die Entwicklung künftig auf die großen Städte konzentrieren solle.

Diese Aussage hatte Ministerpräsident Woidke auf  Twitter mit folgenden Worten kommentiert: „Wer künftig nur Metropolen fördern will, sorgt in Berlin und Umland dafür, dass Mieten und Grundstückspreise weiter explodieren, mehr Land zubetoniert wird. Wir müssen den Druck aus den Metropolen nehmen und ihn möglichst weit verteilen.“ Dies kontert Oberbürgermeister Kelch: „Die notwendige Konsequenz aus dieser Erkenntnis aber lässt Brandenburg vermissen – es sei denn, Cottbus ist aus Potsdamer Perspektive keine große Stadt.“ Jüngstes Beispiel dafür sei der Umzug des Landesrechnungshofes innerhalb der Landeshauptstadt. Die Stadt Cottbus hatte sich für den Standort der Landesbehörde mehrfach stark gemacht.

(pk)