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| 16:51 Uhr

Umwelt
Kaffee zum Mitnehmen geht jetzt auch umweltfreundlich

Der Recup wird als erstes im Ährenkranz Cottbus genutzt werden.
Der Recup wird als erstes im Ährenkranz Cottbus genutzt werden. FOTO: amz / LR
Cottbus. Die BUND-Jugend Cottbus will eine plastefreie Stadt.

„Cottbus plastelos“, so heißt der Slogan der Kampagne der BUND-Jugend-Cottbus, einer BUND-Jugendgruppe, die sich ehrenamtlich für Natur und Umwelt einsetzt. Die zehn aktiven Mitglieder, darunter Studierende der BTU und junge Arbeitnehmer aus Cottbus und dem Umland, starteten vor einem Jahr die Kampagne mit dem Ziel, den Plastikkonsum in Cottbus zu Gunsten der Umwelt zu reduzieren. „Inspiriert wurden wir von unseren Freunden von der BUND-Jugend Ortsgruppe Potsdam, die die sogenannten Potsdamer Plastikpiraten ins Leben gerufen hatten“, sagt Anton Kröber, Gründer und Leiter der BUND-Jugend Cottbus. Bei den Überlegungen für ein ähnliches Projekt in Cottbus stießen sie auf die Firma „Recup“, die bereits in anderen Städten zur Einführung eines Kaffeebecher-Mehrwegsystems verhalfen.

In Zusammenarbeit mit Recup will die Jugendgruppe in Cottbus ein Becherpfandsystem aufbauen. Das heißt: in Zukunft soll bei möglichst vielen Anbietern der Plastik-Einwegbecher mit Kaffee oder Tee zum Mitnehmen durch den Recup-Mehrwegbecher ersetzt werden. „Der Kaffeetrinker kauft sich einen Coffee-to-go im Recup für einen Euro Pfand und kann den Becher bei allen Partnern wieder gegen Pfanderstattung zurückgeben. Dort wird der Becher unter Einhaltung der Hygienevorschriften gereinigt“, erklärt Kröber.

Erste Schritte sind bereits gegangen. Der erste Anbieter der Becher ist der Bioladen „Ährenkranz“ zwischen Altmarkt und Gerichtsberg sein, sagt Kröber. Auch die Stadt Cottbus wolle sich als Partner an dem Projekt beteiligen. Becher mit der Stadtsilhouette sind bereits in Planung, so Kröber. Die Recups mit ganz eigenem Cottbus-Design sollen in Zukunft bei großen Veranstaltungen wie dem Stadtfest zum Einsatz kommen.

Alexander Schömmel, Inhaber des Cottbuser Bioladens „Ährenkranz“, wird der Erste sein, der Coffee to go im Pfandbecher Recup verkauft.
Alexander Schömmel, Inhaber des Cottbuser Bioladens „Ährenkranz“, wird der Erste sein, der Coffee to go im Pfandbecher Recup verkauft. FOTO: Linda Kundisch / LR
(amz)