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| 14:28 Uhr

Cottbus
Messegesellschaft steht gut da

Cottbus. CMT-Chefin zieht positive Bilanz für 2017. Spürbarer Gästerückgang in diesem Jahr.

Daniela Kerzel präsentiert dem Stadtparlament gute Zahlen. Die Geschäftsführerin der CMT Congress, Messe und Touristik GmbH hat aber auch schlechte Nachrichten. Denn die gute Bilanz des Jahres 2017 wird durch deutlich zurückgehende Besucherzahlen im ersten Halbjahr 2018 getrübt. Die Gründe dafür sind laut CMT-Chefin die Verunsicherung der Gäste durch die gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Stadt zu Beginn des Jahres und die darauf folgenden Demonstrationen.

„2017 war ein erfolgreiches Jahr“, sagt Daniela Kerzel. So stand im vergangenen Jahr statt eines geplanten Minus’ von knapp 77 000 Euro ein Plus von rund 187 000 Euro im Jahresergebnis. Der Trend setze sich im ersten Halbjahr 2018 fort. Demnach verzeichnete das Unternehmen zum 30. Juni ein Plus von 235 000 Euro im Ergebnis. Das entspreche einer Verbesserung von knapp 179 000 Euro gegenüber dem Plan.

Zu den guten Zahlen hat der CMT-Chefin zufolge das gute Messegeschäft beigetragen. „Wir haben die Herbstmesse modernisiert.“ Das sei mit 29 Prozent mehr Besuchern belohnt worden. „In diesem Jahr sind die Messehallen so früh wie noch nie ausgebucht gewesen – schon vor den Sommerferien.“ Mit der Hochzeits- und der Pflegemesse wurden neue Felder eröffnet. „2018 legen wir den Fokus auf die regionale Wirtschaft.“

In Messe und Stadthalle zusammen zählte die CMT 2017 rund 202 000 Besucher in 192 Veranstaltungen. In diesem Jahr sind es bislang 101 000 Besucher und 80 Veranstaltungen. Darunter der Tourauftakt von Martin Rütter und der internationale Künstler Chris de Burgh

Nach den guten Gästezahlen im Jahr 2017 mit 151 00 Besuchern und 276 000 Übernachtungen, „sieht es in im ersten Halbjahr 2018  anders aus“. Während bundesweit die Besucherzahlen im Durchschnitt um 7,5 Prozent gestiegen seien, verzeichne Cottbus 2018 ein „deutliches Minus“. Besonders stark mache sich das bei der Jugendherberge deutlich. Dort gingen die Zahlen um 13 Prozent zurück. „Dieser Rückgang basiert ausschließlich auf Stornierungen von Schulklassen während des ersten Quartals. So groß war die Verunsicherung.“