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| 16:55 Uhr

Gremium berät über Wahl am 1. September
Kandidaturen für Landtag bestätigt

Cottbus. Wählerinitiative „Wir“ verzichtet auf Vorschlag. DKP tritt in Wahlkreis 43 an.

Die Mitglieder des Wahlausschusses haben am Dienstag die Kandidaten für den Landtag in den Cottbuser Wahlbezirken 43 und 44 bestätigt.

Wie Wahlleiter Carsten Konzack mitteilt, treten im Wahlkreis 43 acht Personen an. Für die DKP kandidiert demnach Gisela Vierrath, für Bündnis 90/Die Grünen Heide Schinowsky, für die SPD Martina Münch, für BVB/Freie Wähler Heiko Selka, für die FDP Bastian Garnitz, für die AfD Marianne Spring-Räumschüssel, für die CDU Michael Schierack und für die Linke Matthias Loehr.

Weder die Lausitzer Allianz noch die Wählerinitiative „Wir – Bürger, Unternehmen und Öffentlicher Dienst für Brandenburg“ hatten bis zum Montag einen Wahlvorschlag übergeben, wie Carsten Konzack anmerkt. Auch für den Wahlkreis 44 hatte die Wählerinitiative nach seinen Worten zunächst einen Antrag auf Unterstützerunterschriften gestellt, doch innerhalb der Frist keinen Wahlvorschlag eingereicht.

Somit treten im Wahlkreis 44 an: Barbara Domke für Bündnis 90/Die Grünen, Kerstin Kircheis für die SPD, Peter Pollack für BVB/Freie Wähler, Felix Sicker für die FDP, Lars Schieske für die AfD, Wolfgang Bialas für die CDU und Stefan Ludwig für die Linke.

Grundsätzlich erläutert Carsten Konzack: „Die Vorprüfung der Wahl hat keine erheblichen Mängel ergeben.“ Lediglich zwei bis drei Nachfragen seien bei den Kandidaten erfolgt, auf die auch eine klärende Antwort folgte. Wählergruppen und Parteien, die noch nicht im Landtag vertreten sind, müssen die Hürde von 100 Unterstützerunterschriften überwinden. Das ist der DKP-Kandidatin im Wahlkreis 43 gelungen. Sie reichte 107 Unterschriften ein.

Die Landtagswahl in Brandenburg findet am Sonntag, 1. September, statt. In Cottbus können die Einwohner von Kiekebusch an diesem Tag außerdem ihren Ortsbeirat wählen. Er hatte es versäumt, seine Unterlagen rechtzeitig zur Kommunalwahl im Mai einzureichen. Dazu erklärte der stellvertretende Wahlleiter Andreas Pohle: „Ein neuer Termin muss innerhalb von sechs Monaten angesetzt werden.“ Eine Kombination mit der Landtagswahl sei deshalb sinnvoll.