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Heimatkalender
Heimatkalender erscheint am Donnerstag

COttbus. Die Eisenbahn spielt die Hauptrolle in dem Band.

Stadt und Redaktion präsentieren am Donnerstag, 23. November, im Buchhaus Hugendubel (18.30 Uhr) den neuen Cottbuser Heimatkalender 2018.

Im Mittelpunkt des Kalenders steht erneut die Eisenbahn. Die Geschichte des Cottbuser Bahnhofes bewegt schon mehrere Generationen. Sie begann mit der Eröffnung der Bahnlinie Berlin – Cottbus 1866 und der Einweihung des Empfangsgebäudes 1870. Anderthalb Jahrzehnte später wurden die Bahnsteige durch einen Tunnel verbunden. Die fast vollständige Zerstörung 1945 und das notdürftige Provisorium führten dann in den Siebzigerjahren zum Bahnhofsneubau.

Im Jahr 2018 jährt sich die Inbetriebnahme des neuen Empfangsgebäudes zum 40. Mal. Derzeit ist der Bahnhof erneut die größte Baustelle der Stadt. Neben der barrierefreien Erreichbarkeit der Züge bereiten die Zusammenführung des öffentlichen Personennahverkehrs am Bahnhof und die Integration des Busbahnhofes an diesem zentralen Standort den Weg für eine maßgebliche Verbesserung innerstädtischer, regionaler und überregionaler Verkehrsanbindungen, erklärt die Stadtverwaltung. Dem Tunnelbau komme dabei besondere Bedeutung zu. Diesem Komplex seien die Beiträge der Experten Jan Urban und Harald Großstück gewidmet.

Das Autorengespann Volkmar Herold und Christian Friedrich widmet sich Hermann Fürst von Pückler-Muskau und seinem farbigen Diener Joladour. Die Situation am Ende des Ersten Weltkrieges in der Region vor 100 Jahren ist Gegenstand des Beitrages von Dr. Peter Lewandrowski, kündigt Stadtsprecherin Kerstin Jebas an.

Der neue Heimatkalender ist der Stadtverwaltung für sechs Euro in den Cottbuser Buchhandlungen, bei der Cottbus-Information und an Zeitungsläden in der Stadt erhältlich.

(red/dsf)