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| 07:09 Uhr

Leben in der Platte
Cottbuser Großvermieter wünscht sich Kulturmanager, um Flüchtlinge besser zu integrieren

 In der Thomas-Mann-Straße in Sachsendorf gibt es öfter Probleme zwischen Flüchtlingen und Alteingesessenen.
In der Thomas-Mann-Straße in Sachsendorf gibt es öfter Probleme zwischen Flüchtlingen und Alteingesessenen. FOTO: LR / Peggy Kompalla
Cottbus. Wo Flüchtlinge und ältere Mieter aufeinandertreffen, kann es schon einmal Probleme geben. Ein Cottbuser Großvermieter wünscht sich deshalb „Kulturmanager“, die bei Konflikten vermitteln und Sitten und Gebräuche erklären. Von Peggy Kompalla

Der Großvermieter Gebäudewirtschaft Cottbus (GWC) wünscht sich Kulturmanager zur Vermittlung bei Konflikten mit ausländischen Mietern – insbesondere Flüchtlingen. Diese Stellen müssten laut Geschäftsführer Torsten Kunze vom Bund finanziert werden. Die Manager sollten überregional zum Einsatz kommen. Denn die Konflikte gebe es genauso bei anderen Vermietern in Brandenburger Städten.

Die GWC hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren mehr als 1000 Flüchtlingen ein Zuhause gegeben. Um Ghettos zu verhindern, werden die Menschen auf frei werdende Wohnungen verteilt. Trotzdem gebe es in Cottbus drei Problemschwerpunkte.

Wie sieht das Zusammenleben in der Praxis aus?

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