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| 13:48 Uhr

Feuerwehr
Cottbuser Feuerwehr im Dauereinsatz

FOTO: dpa / Britta Pedersen
Cottbus. Mehrere Waldbrände in der Region und in Teltow-Fläming versetzen Einsätzkräfte unter Dauerstress.

Die Feuerwehrleute in Cottbus sind derzeit im Dauereinsatz. Das erklärt Feuerwehrchef Jörg Specht. Sie unterstützen nicht nur die Einsatzkräfte in Teltow-Fläming bei der Brandbekämpfung in Jüterbog, sondern haben auch mit mehreren kleinen Feuern gleichzeitig in Cottbus zu tun.

So hat die Stadt Cottbus am Donnerstagmittag zehn Männer und eine Feuerwehrfrau mit drei Tanklöschfahrzeugen und einem Abrollbehälter Waldbrand nach Teltow-Fläming geschickt. Darüber hinaus unterstützen zwei Berufsfeuerwehrleute dort die Einsatzleitung. Das Feuer in Jüterbog hat sich zum größten Waldbrand seit Jahrzehnten in Brandenburg entwickelt.

Unabhängig davon haben die Cottbuser selbst noch mit Waldbränden – wenn auch in deutlich kleinerem Ausmaß – zu tun. So sind am Donnerstag bis in den Nachmittag noch sechs Feuerwehrleute in Saspow zur Restablöschung im Einsatz gewesen. Dort war am Mittwoch eine Fläche von gut 200 mal 200 Metern in Brand geraten.

Zusätzlich kämpfen die Cottbuser Feuerwehrleute in Kahren Nutzberg Donnerstag seit 12.45 Uhr gegen einen Waldbodenbrand. „Dort haben wir Unterstützung aus Spree-Neiße erhalten mit zwei Tanklöschfahrzeugen“, sagt Feuerwehrchef Specht.

Ein Fehlalarm zehrt in einer solchen angespannten Situation zusätzlich an den Kräften. So geschehen am Donnerstag kurz nach Mittag: In Sandow löste eine Brandmelder in einem Haus aus. „Da haben wir auch erst einmal 16 Mann hingeschickt“, so Specht. „Aber es erwies sich schnell als Fehlauslösung.“

(pk)