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Cottbus
Cottbuser erneut beste Nachwuchs-Börsianer

Im Gegensatz zur Frankfurter Börse wird beim Planspiel nur virtuell mit Aktien gehandelt.
Im Gegensatz zur Frankfurter Börse wird beim Planspiel nur virtuell mit Aktien gehandelt. FOTO: Frank Rumpenhorst
Cottbus. Team der Sachsendorfer Oberschule holt ersten Platz im Landeswettbewerb des Planspiels Börse.

Zum zweiten Mal in Folge kommen die besten Aktienhändler beim Planspiel Börse der Sparkasse Spree-Neiße von der Sachsendorfer Oberschule in Cottbus. Die erstplatzierte Spielgruppe „Börsenkiller SaOS“ ist gleichzeitig Sieger im Bundesland Brandenburg.

Das Schülerteam um Torben Paulick hatte im Planspiel Börse das beste Gespür für die wirtschaftliche Lage und die bestimmenden Trends am Aktienmarkt. Mit dem Depotwert von 56 858,23 Euro konnten sich die vier Jugendlichen erfolgreich gegen die Konkurrenz der insgesamt 177 Spielgruppen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Spree-Neiße durchsetzen, teilte Sprecherin Anja Schroschk mit. Die Mitglieder des Siegerteams bewiesen ein gutes Timing beim Kauf und Verkauf ihrer Wertpapiere.

Die Plätze 2 und 3 waren bis zum Spielende hart umkämpft. Strahlende Gesichter gab es dann letztendlich wieder in Cottbus. Zweitplatzierter in der Wertung der Sparkasse Spree-Neiße wurde das Team „The Money Monkeys“. Die jungen Nachwuchsbroker vom Max-Steenbeck-Gymnasium können sich mit ihrem Depotwert von 55 331,15 Euro durchaus sehen lassen. Auf dem dritten Siegertreppchen der Sparkasse Spree-Neiße steht das Team „Die Wölfe der Wandstraße“, ebenfalls vom Max-Steenbeck-Gymnasium. Sie erzielten einen Depotwert von 55 275,40 Euro.

Die Mitglieder des Teams „0815er“ der Kreissparkasse Biberach (Baden-Württemberg) erlangten deutschland- und sogar europaweit mit ihrer Anlagestrategie mit 60 253,85 Euro den höchsten Depotwert im gesamten Wettbewerb. Das Spitzenteam „0815er“ reist zur europäischen Siegerehrung und verbringt ein Wochenende mit den Siegern der anderen teilnehmenden Länder in Paris. Das Siegerteam des Landes Brandenburg gewinnt eine 4-Tages-Reise nach London im März 2018.

Beim Planspiel-Börse eröffnen die Schülerteams ab September kostenlos ein virtuelles Aktien-Depot. Danach versuchen die Teilnehmer zehn Wochen lang ihren Depotwert von 50 000 Euro durch Kauf und Verkauf von Wertpapieren zu steigern. Nicht nur der Depotgesamtwert entscheidet, sondern auch die Erträge aus nachhaltigen Geldanlagen.

„Das Planspiel Börse eignet sich ganz hervorragend, unseren Jugendlichen auf spielerische Art und Weise einen Einblick in die Funktionsweise der Finanz- und Kapitalmärkte zu geben“, erklärt Ulrich Lepsch, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Spree-Neiße.