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| 16:23 Uhr

Cottbuser Bahnhofsumbau trifft 15 000 Pendler

Cottbus. Die Deutsche Bahn nimmt im Bahnhof Cottbus vom 13. bis 29. November ein elektronisches Stellwerk in Betrieb. Während des Wechsels der Stellwerkstechnik dürfen im Bahnhof Cottbus vom 19. November 15.15 Uhr bis 22. November 3.15 Uhr keine Züge mehr fahren - mehr als 500 Züge und 15 000 Reisende werden davon betroffen sein. dpa/boc

Die rund 50 Millionen Euro teure Anlage ersetze 13 alte Stellwerke, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Künftig steuere und überwache ein Fahrdienstleiter in der Betriebszentrale Berlin alle Signale, Weichen und Bahnübergänge im Bereich des Cottbuser Bahnhofes, sagte Michael Wesseli, Bauherrenvertreter von DB Netz. Alle wegen der Modernisierung in Cottbus nicht mehr benötigten Mitarbeiter sollen bei der Bahn neue Aufgaben erhalten.Während des Wechsels der Stellwerkstechnik dürfen im Bahnhof Cottbus vom 19. November 15.15 Uhr bis 22. November 3.15 Uhr keine Züge mehr fahren. „Diese Totalsperrung betrifft 515 Züge mit 15 000 Reisenden“, erläuterte Karsten Preisel von der DB Regio in Cottbus. Betroffen seien zwei Fernverkehrslinien des EuroCity von Hamburg über Cottbus nach Krakau (Krakow) und von Emden nach Cottbus. Hinzu kämen fünf Nahverkehrslinien, die in Cottbus beginnen: RE 2 (Lübbenau), RE 10 (Leipzig), RE 11 (Frankfurt (Oder)), RE 18 (Ruhland-Dresden/ Falkenberg (Elster)) und RE 43 (Falkenberg).

Die Fahrgäste würden an den betreffenden Tagen vom Vorplatz des Cottbuser Bahnhofes aus mit rund 50 Bussen nach Lübbenau, Calau, Senftenberg, Kerkwitz, Klinge und Bagenz befördert. Die Bahn informiere die Kunden seit Freitag durch Aushänge über die Fahrplanänderungen und den Schienenersatzverkehr, hieß es. Die Modernisierung des Cottbuser Bahnhofes gehört zum millionenschweren Investitionsprogramm der Bahn in Brandenburg. Dadurch soll die Fahrzeit von Cottbus nach Berlin ab Ende 2011 um 20 Minuten auf eine Stunde verkürzt werden.