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Cottbuser Anwohner-Initiative will mehr Licht am Käthe-Kollwitz-Ufer

Cottbus. Die Bewohner der neu entstandenen Wohnsiedlung auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes sowie Anwohner der umliegenden Straßen sind in großer Sorge. Grund ist die fehlende Wegebeleuchtung am südlichen Käthe-Kollwitz-Ufer. Sven Hering

Der unbeleuchtete Weg entlang der Spree zwischen Zimmerstraße und Eingang neue Wohnsiedlung könne nach Einbruch der Dunkelheit wegen der großen Unfallgefahr kaum benutzt werden. Außerdem sei dort das Risiko groß, Opfer einer Straftat zu werden, heißt es in einer Erklärung der Initiative. Auch für die Benutzer der neuen und gut beleuchteten Wegeverbindung zwischen Spree und Bonnaskenplatz stelle die plötzliche Dunkelheit am Spreeuferweg eine Gefahr dar.

Die Anwohner wünschen sich deshalb Licht in dem von Fußgängern, Radfahrern und Joggern stark frequentierten Abschnitt. Das haben sie dem Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) bei dessen Bürgersprechstunde mitgeteilt.

In der Verwaltung werden nach Auskunft von Rathaussprecher Peter Lewandrowski jetzt Varianten erarbeitet. Denkbar sei das Bohrspülverfahren. Das ermöglicht das grabenlose Verlegen von Leitungen oder Kabeln. Allerdings sei die Finanzierung noch unklar.