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Modellstadt
Cottbuser Altstadt-Eigentümer müssen für Modellstadt bezahlen

Offenes Bauprojekt in der Cottbuser Innenstadt: Diese Schlammpiste soll die künftige Flaniermeile in der Stadtpromenade werden.
Geld dafür soll aus den Modellstadt-Ausgleichsbeträgen kommen. Doch bislang gibt es noch viele offene Fragen.
Offenes Bauprojekt in der Cottbuser Innenstadt: Diese Schlammpiste soll die künftige Flaniermeile in der Stadtpromenade werden. Geld dafür soll aus den Modellstadt-Ausgleichsbeträgen kommen. Doch bislang gibt es noch viele offene Fragen. FOTO: Peggy Kompalla / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Cottbus. Das Sanierungsgebiet Modellstadt Cottbus ist nach 25 Jahren in großen Teilen aufgehoben worden. Damit erwartet Grundstückseigentümer in den Quartieren demnächst Post aus dem Rathaus - mit der Forderung nach einem Ausgleichsbetrag.

Der wird fällig, weil das Innenstadt-Umfeld durch die 84 Millionen Euro Fördergeld massiv aufgewertet wurde und damit auch der Wert der einzelnen Privatgrundstücke gestiegen ist. Derzeit werden Einzelgutachten erstellt. Anfang nächsten Jahres werden die Bescheide versandt. Die Stadtverwaltung rechnet mit Zahlungen von drei bis dreineinhalb Millionen Euro. Das Geld soll in die Innenstadt reinvestiert werden. Zu den offenen Projekten gehören die Sanierung des Oberkirchplatzes und der Bau der Flaniermeile entlang der Stadtpromenade inklusive der Erneuerung des Postparkplatzes. Doch ausgerechnet bei letzterem wichtigen innerstädtischen Vorhaben gibt es noch offene Fragen.

Von den mehr als 1000 Grundstückseigentümern im Sanierungsgebiet haben der Stadtverwaltung zufolge bereits mehr als die Hälfte den Ausgleichsbetrag bezahlt. Dafür gab es vor der offiziellen Aufhebung des Sanierungsgebietes Abschläge.

(pk)