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| 01:38 Uhr

Cottbuser Altstadt bekommt einen eigenen Verein

Cottbus. Die Einladungen sind verschickt, viele Gespräche geführt. Am kommenden Dienstag, dem 14. sh

Juli, soll der große Schritt vollzogen werden: Cottbuser Geschäftsleute und Grundstückseigentümer wollen an diesem Tag einen Altstadtverein gründen."Seit dem Niedergang der City-Werbegemeinschaft fehlt eine Interessenvertretung", sagt Lauterbach-Chef Carsten Hajek, der zu den Initiatoren des Projektes zählt. Die Ziele der künftigen Arbeit seien bereits definiert. "Der Verein schreibt sich auf die Fahnen, die Altstadt in den historischen Grenzen der Stadtmauer zu einem urbanen, attraktiven, vielfältigen Lebens- und Arbeitsbereich zu gestalten." Die Vorzüge der Altstadt seien Kleingliedrigkeit, Vielfalt, Branchenmix und architektonische Gestaltung. Das Problem aus Hajeks Sicht: "Wir müssen vor allem den Cottbusern zeigen, was für eine schöne Altstadt wir eigentlich haben, das erkennen wir oft nicht, vielleicht weil wir da auch etwas betriebsblind sind." Die Gäste hingegen, die in den vergangenen Monaten laut Hajek reichlich in die Stadt geströmt sind, zeigten sich regelrecht begeistert "von der Vielfalt und dem Niveau von Einzelhandel und Gastronomie". Cottbus müsse diese Vorzüge ganz einfach noch offensiver herausstellen. Doch der Verein will mehr, als nur am Image der Stadt zu arbeiten. "Es gibt einige Probleme vor allem in den Nebenstraßen der Sprem wie Leerstand oder unbefriedigende Parkmöglichkeiten", betont Hajek. Damit diese gelöst werden, verstehe sich der Verein als Lobbyvertreter der Altstadthändler, aber auch -bewohner zum Beispiel gegenüber der Stadtverwaltung.Rund 70 Einladungen für die Gründungsversammlung am kommenden Dienstag hat Hajek verschickt oder persönlich übergeben. "Auch wer keine bekommen hat, ist herzlich eingeladen, sich an einer starken Interessenvertretung zu beteiligen", sagt der Cottbuser Gastronom. sh