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Cottbuser AfD jubelt über Erfolg

AfD-Kandidatin Marianne Spring-Räumschüssel feierte mit ihrem Wahlkampfteam und Anhängern im Cottbuser Stadtwächter.
AfD-Kandidatin Marianne Spring-Räumschüssel feierte mit ihrem Wahlkampfteam und Anhängern im Cottbuser Stadtwächter. FOTO: Helbig/mih1
Cottbus. Nur die knappe Hälfte der 50 Cottbuser AfD-Mitglieder saß am Sonntagabend im Turmzimmer des "Stadtwächters", um das Wahlergebnis zu feiern. "Ziel erreicht, wir sind drittstärkste Kraft und Merkel hat einen Denkzettel bekommen", freut sich Marianne Spring-Räumschüssel, die Cottbuser Spitzenkandidatin. Simone Wendler

In Brandenburg werde das Ergebnis noch deutlich höher ausfallen, prophezeit sie schon um 18.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt müssen die AfD-Anhänger noch mit den Informationen auskommen, die sie über ihre Smartphons erhalten. Der Fernseher in der Gaststube streikt. Als dann wenig später die Nachricht eintrifft, dass die AfD im Osten mit etwa 20 Prozent zweitstärkste Partei ist, brandet Jubel auf.

Auch Gerd Lösky, nicht Mitglied, aber Sympathisant der Partei, freut sich: "Da muss man sich einfach freuen, Merkel muss weg", sagt der Senior. Klaus Groß, der für Marianne Spring-Räumschüssel den Wahlkampf organisiert hat, jubelt. "Wir fahren jetzt die Ernte ein für einen guten Wahlkampf", sagt er. Er freut sich, dass Parteichef Jörg Meuthen angekündigt hat, dass die Partei als erste Aktion im Bundestag einen Untersuchungsausschuss Merkel ins Leben rufen wird.