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Baustelle
Cottbus will das Bahnhofsumfeld im Norden entwickeln

Der Großenhainer Bahnhof steht unter Denkmalschutz und seit Jahren leer. Das Areal am neuen Spreewaldtunnel soll entwickelt werden.
Der Großenhainer Bahnhof steht unter Denkmalschutz und seit Jahren leer. Das Areal am neuen Spreewaldtunnel soll entwickelt werden. FOTO: Peggy Kompalla / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Cottbus. Die Bahn stellt die Flächen am Ausgang des neuen Tunnels zum Verkauf. Die Stadt will einen attraktiven Zugang zur Innenstadt schaffen. Von Peggy Kompalla

Die Stadt Cottbus will die Flächen rund um den Großenhainer Bahnhof weiterentwickeln. Das Areal ist von städtebaulicher Bedeutung, da es sich direkt an den Ausgang des neuen Bahnhoftunnels anschließt, der den alten Spreewaldtunnel ab dem kommenden Jahr ersetzen wird. Damit wird das Areal der direkte Zugang zur Cottbuser Innenstadt.

Die Deutsche Bahn hat Stadtplaner Egbert Thiele zufolge angekündigt, ihre Flächen zwischen Külzstraße, Güterzufuhrstraße und der Bahnhofsbrücke zu verkaufen. Deshalb will die Stadt vorsorglich einen Bebauungsplan für das Gebiet erstellen. Der Bebauungsplan verfolgt klare städtebauliche Ziele: Das überwiegend brachgefallene Gebiet soll neu geordnet werden. Nicht zuletzt soll der öffentliche Raum attraktiv gestaltet werden. Dabei gelte es insbesondere kurze Wege für Fußgänger und Radfahrer zum neuen Tunnel zu schaffen.