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| 18:03 Uhr

Verkehr
Wieder freie Fahrt rund um die Oberkirche

 Am Mittwoch ist das bisher gesperrte Teilstück der an den Oberkirchplatz angrenzenden Baustelle für den Verkehr freigegeben worden.
Am Mittwoch ist das bisher gesperrte Teilstück der an den Oberkirchplatz angrenzenden Baustelle für den Verkehr freigegeben worden. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Mit einem Jahr Verzögerung soll die Neugestaltung des pittoresken Kirchenumfeldes in der Cottbuser Altstadt im Juni abgeschlossen werden. Von Peggy Kompalla

Seit Mittwoch 15 Uhr rollt der Verkehr wieder rund um die Oberkirche. Sowohl Kloster- als auch Jahnstraße wurden nach Pflasterarbeiten freigegeben. Diese fanden in Zusammenhang mit der Umgestaltung des Oberkirchplatzes statt. Seit Juni 2018 sind die Bauarbeiter in der Altstadt zugange.

Die Arbeiten auf dem Oberkirchplatz selbst dauern noch an, obwohl bereits ein Großteil der Fläche fertiggestellt ist. Allerdings fehlt noch der künftige Hingucker – das Ludwig-Leichhardt-Denkmal. Die Statue wird auf dem neu gestalteten und begrünten Podest in der nordöstlichen Ecke ihren Platz finden. Die Figur ist mit 2,20 Meter überlebensgroß und ein Abdruck der Statue in Sydney. Der Standort ist bewusst gewählt, stand dort doch einst das Cottbuser Gymnasium, das der Australienforscher besuchte. Das Denkmal geht auf eine Initiative des Naturwissenschaftlichen Vereins der Niederlausitz zurück.

Der Oberkirchplatz sollte bereits vor einem Jahr fertiggestellt sein. Die Verwaltung hat die Arbeiten jedoch verschoben, da die Angebote auf die erste Ausschreibung mit 20 Prozent deutlich über den Erwartungen lagen. Das machte eine erneute Ausschreibung notwendig. Die Umgestaltung wird zum Großteil aus den Beiträgen der Modellstadt finanziert. Die Kosten belaufen sich auf rund 600 000 Euro.

Der Platz wird am Mittwoch, 19 Juni, offiziell eingeweiht – pünktlich zwei Tage vor dem Stadtfest.