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| 10:06 Uhr

Gesundheitsgefahr im Badegewässer
Stadt Cottbus warnt weiter vor Blaualgen im Branitzer See

 Wegen Blaualgen warnt die Cottbuser Stadtverwaltung vor dem Baden im Branitzer See.
Wegen Blaualgen warnt die Cottbuser Stadtverwaltung vor dem Baden im Branitzer See. FOTO: Stadt Cottbus / Basto
Cottbus. Bereits Anfang Juli wurden Blaualgen im Branitzer See nachgewiesen. Die Stadt Cottbus warnt weiter vor dem Baden in dem Gewässer.

Im Branitzer See bei Cottbus gibt es noch immer gesundheitsgefährdende Blaualgen. Das habe eine Untersuchung von Wasserproben ergeben, wie eine Sprecherin der Stadtverwaltung Cottbus am Dienstag mitteilte. Am See seien Warnschilder aufgestellt, die auf die Belastung hinweisen.

Sechs Algenarten nachgewiesen

Insgesamt seien sechs verschiedene Algenarten nachgewiesen worden, wobei eine Art als stark toxinbildend gelte. Aus Vorsorgegründen warnt die Stadtverwaltung davor, im See zu baden. Besonders Kinder und Kleinkinder sollten weder ins Wasser gehen noch am Ufer spielen.

Anfang Juli bereits Cyanobakterien nachgewiesen

Bereits Anfang Juli waren im Branitzer See bei turnusmäßigen Untersuchungen sogenannte Cyanobakterien festgestellt worden. Diese enthalten einen grün-blauen Farbstoff, weshalb sie häufig als Blaualgen bezeichnet werden. Langanhaltend hohe Temperaturen und reichlich Sonnenschein fördern ihr Wachstum. „Die Algentoxine können bei verschlucken Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorrufen. Auch Hautreizungen und allergische Reaktionen sind möglich“, warnt die Stadt.

(dpa/boc)