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| 02:33 Uhr

Cottbus-Wahrzeichen als Galerie auf Zeit

Die Malerin und der Initiator: Anette Lehmann-Westphal und Hans-Ulrich Weichbrodt auf dem Spremberger Turm.
Die Malerin und der Initiator: Anette Lehmann-Westphal und Hans-Ulrich Weichbrodt auf dem Spremberger Turm. FOTO: Elsner
Cottbus. Ein Blick auf Cottbus aus der Vogelperspektive lässt sich jetzt mit Kunstgenuss verbinden. Der Grund: Noch bis zum Ende des Jahres zeigt die Cottbuser Künstlerin im Spremberger Turm Aquarelle und Acrylbilder mit Cottbuser Motiven. Ulrike Elsner

Der Titel "Fenster zur Stadt" ist nicht nur Hinweis auf die originelle Rahmung vieler Bilder. Anliegen der Ausstellung sei es, dass Einheimische und Touristen Cottbus neu entdecken und dass der Turm als Wahrzeichen aufgewertet werde, betont Hans-Ulrich Weichbrodt von der Gesellschaft für Arbeitsförderung Acol. Er hatte die Idee zur Ausstellung spontan, als er Ende vergangenen Jahres vor den Bildern der Malerin stand.

Viele der gezeigten Werke sind eigens für die Ausstellung im Frühling 2013 entstanden. Die Malerin hat nicht nur typische Stadtansichten auf die Leinwand gebannt, sondern auch ungewöhnliche Blickwinkel gefunden. "Mir ist bei der Arbeit wieder bewusst geworden, wie schön Cottbus ist", bekennt Anette Lehmann-Westphal.

Der Betrachter kann diesen Gedanken gut nachvollziehen. Ob im Blick vom Oberkirchplatz zum Schlossberg, beim Frühling am Japanischen Pavillon, den Gerberhäusern oder dem alten Stellwerk - die Stadt zeigt sich in der nur ihr eigenen Schönheit.

Die Malerin freut sich über die Möglichkeit, ihre Bilder an einem so markanten Ort zeigen zu können und möchte deshalb etwas zurückgeben. "Zehn Prozent der Einnahmen aus verkauften Bildern gehen an den Turmverein", sagt sie.