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| 02:33 Uhr

Cottbus und Land bemühen sich um Ende der Turnhallen-Unterkünfte

Hier soll möglichst bald wieder Sport getrieben werden.
Hier soll möglichst bald wieder Sport getrieben werden. FOTO: Helbig/mih1
Cottbus. Die Stadt Cottbus ist bemüht, so schnell wie möglich alternative Immobilien für die Zentrale Erstaufnahmestelle bereitzustellen und damit die beiden Turnhallen an der Poznaner Straße freizuziehen. Darüber informierte Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) den Wirtschaftsausschuss am Mittwochabend. Peggy Kompalla

"Wir sind gemeinsam mit dem Land auf einem guten Weg."

Die Verhandlungen laufen demnach bereits. "Es wurden mehrere Angebote von Dritten an das Land gerichtet", so Marietta Tzschoppe. "Die Einschnitte sind uns sehr wohl bekannt", erklärte die Bürgermeisterin und betonte erneut: "Die Lausitz Arena ist unverhandelbar."

Die Flüchtlings-Unterkunft in den beiden Turnhallen an der Poznaner Straße ist eine Außenstelle der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt, die längst an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt ist. In der Außenstelle finden bis zu 300 Menschen Platz. Sie liegt in der Verantwortung des Landes Brandenburg.

Am 5. Oktober haben die ersten Flüchtlinge die Turnhallen in Sachsendorf bezogen. Die Menschen waren Cottbus kurzfristig zugewiesen worden. Aus diesem Grund musste die Stadt entgegen ihrer eigenen Strategie in einer Ad-hoc-Aktion die Turnhallen binnen 24 Stunden zu einer Notunterkunft herrichten.