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Stadtpolitik
Cottbus sucht neue Optionen zur Kooperation

Cottbus. Die Stadt prüft weitere Optionen zur Zusammenarbeit mit anderen Landkreisen.

Das erklärt der Finanzbeigeordnete Markus Niggemann (CDU). Besonders von Vorteil dürfte dabei das kommunale Rechenzentrum sein – ein Eigenbetrieb der Stadt Cottbus. Nachdem Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die geplante Kreisreform abgeblasen hat, fordert er von den Landkreisen und kreisfreien Städten freiwillige Kooperationen bei der Bewältigung von Verwaltungsaufgaben. Genau das hat Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) stets als die bessere Alternative zur Kreisreform angeführt.

Derzeit werde in der Rathaus-Spitze die Liste möglicher Kooperationen zusammengestellt, erklärt Niggemann. „Das kommunale Rechenzentrum soll seine Dienste in ganz Brandenburg anbieten“, sagt er. Schon heute lassen weit mehr als 100 Standesämter ihre elektronischen Personenstandsregister von Cottbus aus betreuen. Diese Dienstleistung könne auf weitere Bereiche erweitert werden. „Der Bereich der Vollstreckung bietet sich dafür an. Für Burg und Kolkwitz machen wir das bereits“, so Niggemann.

Die Stadt Cottbus und der Landkreis Spree-Neiße arbeiten bereits in der Ausländerbehörde, dem Veterinäramt, der Leitstelle und dem Landwirtschaftsamt zusammen.

(pk)