Die Kündigung des in der Theaterkrise im Frühjahr 2018 entlassenen Verwaltungsdirektors des Staatstheaters Cottbus und Vorstandsvorsitzenden der Kulturstiftung, Martin Roeder, ist unwirksam.  

Aus dem Protokoll der abschließenden Sitzung des Bühnenschiedsgerichts geht hervor, dass das Dienstvertragsverhältnis weder durch Kündigung, „noch durch andere Tatbestände aufgelöst ist, sondern bis zum 31. Juli 2020 fortbesteht.“ Auf Nachfrage bestätigte der Sprecher des Brandenburgischen Kulturministeriums, dass der Klage von Martin Roeder gegen seine Kündigung stattgegeben wurde. Der Klageantrag auf Weiterbeschäftigung sei abgewiesen worden.