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| 16:44 Uhr

Parken in der Spremberger Vorstadt
Neue Parkzone für Anwohner

 Die neue Bewohnerparkzone soll ab Mai gelten.
Die neue Bewohnerparkzone soll ab Mai gelten. FOTO: LR / Elisabeth Wrobel
Cottbus. In der Spremberger Vorstadt bekommen Bewohner beim Parken Vorrang. Außerdem gibt dann auch eine Verkehrsneuregelung. Von Peggy Kompalla

Ab Mai wird in der Spremberger Vorstadt rund um die so genannte Kleine Thiemstraße eine weitere Bewohnerparkzone eingerichtet. Darüber informiert die Straßenverkehrsbehörde. Damit reagiere die Verwaltung auf die Kritik der betroffenen Anwohner bei der schwierigen Parkplatzsuche in ihrem Wohnquartier – in der Nähe des Carl-Thiem-Klinikums.

Demnach wird die neue Bewohnerparkzone entlang der Thiemstraße zwischen Drebkauer und Hufelandstraße sowie Brugsch- und Sauerbruchstraße eingerichtet (siehe Grafik – blauer Rahmen). Dort dürfen künftig nur noch Bewohner mit einem entsprechenden Parkausweis ihre Fahrzeuge abstellen. Dieser muss bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt werden und kostet je nach Laufzeit zwischen 15,35 Euro und 55 Euro.

Durch eine neue Verkehrsregelung konnten ein paar mehr Stellplätze gesichert werden, informiert Alexander Gohr von der Behörde. Demnach wird die Thiemstraße zwischen in Richtung Süden zur Einbahnstraße. Damit stünden nun in der neuen Bewohnerparkzone knapp 200 Parkplätze zur Verfügung.

Daneben stehen in dem Gebiet weiterhin Parkplätze zur Verfügung, auf denen Fahrzeuge für zwei Stunden abgestellt werden können (grüne Markierung in der Grafik). Darüber hinaus existieren in dem Quartier auch weiterhin unreglementierte Parkplätze (lila Markierung in der Grafik).

Die Stadt will mit der neuen Zone damit den Parkdruck aus dem Wohngebiet nehmen. Als gutes Beispiel diente dabei die Neuorganisation des Parkens zwischen Carl-Thiem-Klinikum und Bahnhof mithilfe im vergangenen Jahr. „Dort haben wir im Nachhinein sogar noch einmal nachjustiert“, erklärt Alexander Gohr. „Wir haben später einige der reinen Bewohnerparkplätze wieder zum Parken mit zeitlicher Begrenzung freigegeben.“ Denn es sei im Interesse der Stadt, das möglichst alle Parkplätze gut genutzt werden.

Die neue Parkzone habe die Straßenverkehrsbehörde in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein, der Polizei und den Vermietern erarbeitet. Zuvor hatte es immer wieder Beschwerden und Hinweise der Anwohner gegeben, wie schwer es sei einen Parkplatz zu finden. Demnach nutze bislang eine große Anzahl von Krankenhausmitarbeitern das Wohngebiet, um ihre Autos dort kostenfrei abzustellen, obwohl das Klinikum Mitarbeiterparkplätze zur Verfügung stellt.

Die Anwohner in dem Quartier erfahren von der Straßenverkehrsbehörde über Informationsblätter von den Neuerungen. Die entsprechenden Schilder werden laut Alexander Gohr ab Mai aufgestellt. In der Anfangsphase werde das Ordnungsamt den Bereich verstärkt kontrollieren, anfangs jedoch noch mit Info-Zetteln statt Knöllchen arbeiten. Das habe sich kurz nach der Einrichtung der Bewohnerparkzone rund um das Klinikum bereits bewährt.

Betroffene Anwohner könnten bereits jetzt entsprechenden Parkausweise bei der Verwaltung beantragen. „Sie werden dann ab Mai gelten“, erklärt Gohr. Die Ausweise können demnach sowohl in der Straßenverkehrsbehörde als auch im Bürgerbüro am Technischen Rathaus beantragt werden. Notwendig sei dafür der Personalausweis und die Fahrzeugpapiere. Eine Beantragung sei auch per E-Mail unter strassenverkehrsbehoerde@cottbus.de möglich. Kopien der beiden Dokumente müssten der Mail beigefügt werden.

Für Fragen steht das Servicetelefon unter 0355 6124710 zur Verfügung. Es ist dienstags von 13 bis 17 Uhr und donnerstags von 13 bis 18 Uhr erreichbar.
Die Straßenverkehrsbehörde, Karl-Marx-Straße 69, hat Dienstag von 13 bis 17 Uhr und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Das Stadtbüro ist Montag von 8.30 bis 13 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 8.30 bis 18 Uhr, Freitag von 7.30 bis 12 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr (nur mit Online-Vereinbarung) geöffnet.