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| 09:08 Uhr

Fahrer wird angeklagt
Prozess zu Unfalltod ägyptischer Studentin beginnt in Cottbus

 Der Unfall hatte sich auf der Berliner Straße an der Haltestelle vor der Stadthalle ereignet.
Der Unfall hatte sich auf der Berliner Straße an der Haltestelle vor der Stadthalle ereignet. FOTO: Frank Hilbert
Cottbus. Das Cottbuser Amtsgericht verhandelt einen Verkehrsunfall, bei dem eine ägyptische Studentin ums Leben kam. Der Vorfall, der sich 2017 ereignete, sorgte für viel Aufregung in der Stadt. Von Stephan Meyer

Ab heute, 12. September, beginnt am Cottbuser Amtsgericht der Prozess zu dem Unfalltod einer jungen Frau aus Ägypten. 19 Zeugen und ein Sachverständiger sollen heute gehört werden.

Die Studentin war bei einem Verkehrsunfall am 15. April 2017 in der Berliner Straße an der Haltestelle vor der Stadthalle ums Leben gekommen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, den Unfall verursacht zu haben. Er sei zu schnell gefahren. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung.

Die Hintergründe zu dem Unfall können Sie hier nachlesen:

Gegen den Fahrer wurde bereits wegen rassistischer Beleidigung ermittelt.

Schwierige Ermittlungen: Ein Medienbericht über angebliche Zeugen bringt neuen Wind in die Sache.

Laut einem Dekra-Gutachten war der Fahrer vor und während des Unfalls nicht zu schnell unterwegs.

Die 22-jährige Studentin erliegt ihren Verletzungen nach dem schweren Unfall.