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| 16:20 Uhr

Umwelt
„Cottbus plastelos“ kämpft um den Zukunftspreis

Recup-Mehrwegbecher
Recup-Mehrwegbecher FOTO: dpa / Mohssen Assanimoghaddam
Cottbus. Die BUND-Jugend Cottbus will mit einem Müllvermeidungskonzept die Siegerprämie abräumen und ringt um Stimmen. Von Daniel Schauff

Mit dem Projekt „Cottbus plastelos“ bewirbt sich die Cottbuser BUND-Jugend um den Zukunftspreis der PSD Bank Berlin-Brandenburg. Mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 50 000 Euro will die Bank Sozial- und Umweltprojekte auszeichnen. Das Besondere: Per Umfrage werden die Kandidaten für das Finale vom 9. bis 11. Oktober gekürt. Der Cottbuser BUND-Jugend zufolge steht ihr Projekt derzeit auf Platz 30, bis auf Platz zehn muss sich das Projekt noch durchsetzen, um zu den Finalisten zu gehören.

„Das Projekt ‚Cottbus plastelos’ zielt auf eine deutliche Reduktion des produzierten Plastikabfalls im Alltag ab“, erklärt die Jugendorganisation des BUND in einer Mitteilung. Schwerpunkt sei der Abfall, der durch Einwegbecher etwa für Kaffee entstehe. Die BUND-Jugend stehe im Dialog mit Bürgern, städtischen Organen und ansässigen Gastronomen und Bäckereien, heißt es weiter in der Mitteilung. Etabliert werden soll ein Mehrwegbecher-Pfandsystem in der Stadt. Erste Schritte sind bereits gegangen. Der erste Anbieter der Becher ist der Bioladen „Ährenkranz“ zwischen Altmarkt und Gerichtsberg sein, sagt Anton Kröber von der Cottbuser BUND-Jugend. Auch die Stadt Cottbus wolle sich als Partner an dem Projekt beteiligen. Becher mit der Stadtsilhouette sind bereits in Planung, so Kröber. Die Recups mit ganz eigenem Cottbus-Design sollen in Zukunft bei großen Veranstaltungen wie dem Stadtfest zum Einsatz kommen.

Nun hofft die BUND-Jugend auf den Einzug ins Finale beim PSD-Zukunftspreis, vor allem, um die Idee einer plastelosen Stadt in die Öffentlichkeit zu tragen. Mitbestimmen können Unterstützer das Ergebnis des Wettbewerbs noch bis zum 9. Oktober, 10 Uhr auf www.psd-zukunftspreis.de.