Demnach erwartet der Investor bis zum 31. März eine Entscheidung der Bank, mit der das Unternehmen eigenen Angaben zufolge in Verhandlungen steht.

Die EKZ Stadtpromenade Cottbus GmbH bemüht sich dem Bekunden nach um eine Gesamtfinanzierung beider Bauabschnitte, nachdem Pläne zum Verkauf des ersten Bauabschnitts gescheitert waren.

"Nach der Entscheidung soll sofort der Antrag auf Baugenehmigung gestellt werden, so dass noch im April oder Mai eine Vorlage eingebracht werden kann", erklärt Marietta Tzschoppe. Der Investor habe erneut betont, im Sommer mit dem Bau beginnen zu wollen. Allerdings hegt selbst die Baudezernentin daran Zweifel. "Das ist sehr sportlich."

Selbst wenn die neue Frist ohne Entscheidung verstreicht, hat die Stadt wenig Spielraum. Denn das Grundstück für den Anbau gehört längst dem Investor, der es von der TLG Immobilien GmbH, einer Tochter der Treuhandanstalt, gekauft hatte.