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| 17:14 Uhr

Cottbus legt an Tempo zu

Zahlreiche Glasfaserkabel, unter anderem zur Übertragung von Hochgeschwindigkeitsinternet, laufen an einem Verteilerpunkt zusammen.
Zahlreiche Glasfaserkabel, unter anderem zur Übertragung von Hochgeschwindigkeitsinternet, laufen an einem Verteilerpunkt zusammen. FOTO: Daniel Reinhardt (dpa)
Cottbus. Ein genaues Datum wollen die Herren von Vodafone noch nicht verraten, immerhin sagen sie, dass es nur noch wenige Wochen dauert, bis an die ersten Nutzer in der Cottbuser Innenstadt mobil mit Surfgeschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde unterwegs sind. Bisher lag das Maximum bei 375 Megabit pro Sekunde. Andrea Hilscher

Vodafone-Technikleiter in der Region ist Gerd von der Osten. Er sagt: "Wenn das schnelle Internet läuft, kann man große Apps in einer einzigen Sekunde herunterladen. Eine Playlist mit hundert Songs ist in acht Sekunden auf dem Handy." Kleiner Haken: Längst nicht alle Endgeräte unterstützen das schnelle Internet. Bisher seien das Sony Xperia XZ , das HTC U11, sowie das Samsung Galaxy S8 und S8 Plus bereit für das halbe Gigabit. In Kürze werde, so sagt von der Osten, das Sony Xperia XZ Premium folgen. Sobald die erste Station in Cottbus hochgerüstet ist, können - theoretisch - acht Prozent der Cottbuser im schnellen Netz surfen, bis Ende des Jahres sollen es, ebenfalls theoretisch, alle 55 000 Haushalte der Stadt können - sofern sie Vodafone-Kunden sind. Möglich wird der neue Service, der deutschlandweit zunächst in 30 Städten angeboten wird, durch die Bündelung von mehreren Frequenzbädern aus verschiedenen Megahertz-Bereichen.

Für Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) geht von der Innovation ein positives Signal für die Stadt aus. "Für mehr digitalen Service brauchen wir ein gut ausgebautes digitales Netz mit starken, leistungsfähigen Leitungen. Wir sind sehr froh, dass in Cottbus das Netz noch erweitert wird." Das Vorhaben stärke die Stadt, sei eine gute Nachricht für die Wirtschaft und ihre Kunden.