(pk) Das Kavalierhaus im Branitzer Park ist nur noch eine leere Hülle. Das belegt ein Rundgang durch das Gebäude. Mit dem Abbruch ist der erste Teil der Bauarbeiten abgeschlossen. Das erklärt Matthias Rindt von der Stiftung Park und Schloss Branitz. Dabei ist nicht alles weggekommen. Der Fachbereichsleiter Restaurierung verrät: „Die Vertäfelung des Gastraums ist nach Oberhof verkauft worden.“

In den nächsten Tagen kann der Innenausbau beginnen. Alles wird erneuert: Wasser, Abwasser, Elektroanlagen, Heizung und Klimaanlage sowie die Küchenausstattung. Aber auch die Pension im Obergeschoss wird komplett saniert. Neuer Pächter wird der gebürtige Cottbuser Tim Sillack, der in seine Heimat zurückkehrt. Der Innenausbau wird sich allerdings bis in den Herbst ziehen. Der junge Koch und Küchenmeister wird die Parkbesucher in der Zwischenzeit im „Kleinen Cavalier“ bewirten, der im Kiosk im Hof der Gutsökonomie eingerichtet wird.

Die Sanierung des Kavalierhauses kostet nach Angaben der Stiftung insgesamt 1,6 Millionen Euro. Die Arbeiten werden sich demnach bis ins Frühjahr 2020 ziehen. Denn auch von außen wird das Gebäude auf Vordermann gebracht. Dach, Fassade und Bauschmuck werden erneuert. „Das Gebäude wird sich dann noch besser ins Ensemble einfügen“, so Architekt Rindt. Es wird künftig die gleiche Farbe wie das Schloss tragen.

Baustellenbegehung mit Matthias Rindt im Kavalierhaus Branitz

Bildergalerie Baustellenbegehung mit Matthias Rindt im Kavalierhaus Branitz