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| 16:04 Uhr

Gartenbau-Firma aus Cottbus
Floralia-Insolvenzverwalter spricht mit Interessenten

 Die Floralia-Mitarbeiter wissen nicht, wie ihre Zukunft aussehen wird.
Die Floralia-Mitarbeiter wissen nicht, wie ihre Zukunft aussehen wird. FOTO: LR / NIls Ohl
Cottbus. Die Mitarbeiter der Cottbuser Gartenbau-Firma Floralia bangen um ihre Zukunft. Der Insolvenzverwalter hat ein Gespräch mit potenziellen Interessenten geführt – und lässt durchblicken, wie es für das angeschlagene Unternehmen weitergehen könnte.

Der Insolvenzverwalter der Floralia Gartenbau e.G. hat mit der Suche nach potenziellen Investoren für die Cottbuser Firma begonnen. Das teilt Regine Petzsch von der Unternehmensberatung Advice Partners mit, die den Prozess begleitet.

„Ein erstes Gespräch fand bereits statt, auf das sicher weitere folgen werden“, berichtet Petzsch. „Das Ziel lautet, alle potenziellen Investoren anzusprechen.“ Daran werden sich nach ihren Worten Verhandlungen anschließen. Danach komme es zu einer Entscheidung.

Floralia-Mitarbeiter in Cottbus beziehen Insolvenzgeld

Bis Ende Oktober beziehen die Mitarbeiter der Floralia Gartenbau e.G. Insolvenzgeld. Nach Auskunft des vorläufigen Insolvenzverwalters Florian Linkert leidet das Unternehmen unter einem Liquiditätsengpass.

Der Umsatz sei aufgrund der Dürre im Sommer 2019 um mehr als 200.000 Euro eingebrochen. Trotzdem werde der Betrieb „uneingeschränkt fortgeführt“. Das Unternehmen habe eine gute Basis für eine erfolgreiche Sanierung.

Mitarbeiter sagen: Floralia schon länger in der Krise

Mehrere Mitarbeiter der Firma, die allerdings anonym bleiben wollen, berichten hingegen, die Insolvenz habe sich schon lange abgezeichnet.

So habe das Unternehmen seit Jahren keine nennenswerten Investitionen mehr vorgenommen. Die Geschäftsleitung der Firma mit 96 Beschäftigten äußert sich nicht zur aktuellen Lage. Sie verweist auf die Erklärung des Insolvenzverwalters.

(wr)