Hintergrund sei eine Situation, in der „private Habsucht sowie gesellschaftliche Ungerechtigkeit und Verteilungskämpfe nicht nur dem Einzelnen, sondern auch der Gesellschaft Menschlichkeit und Würde rauben“ , sagt Pfarrer Christoph Polster, der den Abend moderieren wird.
Wer die Beschädigungen an Menschlichkeit und Würde spüre, stelle sich die Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Globalisierung. „Auch Cottbus, das den Anspruch hat weltoffen zu sein“ , so Polster, „ist in diese Spannungsfelder einbezogen.“ Kirchen und karitative Organisationen bemühten sich gemeinsam mit Partnern um Aufklärung.
Auf dem Podium diskutieren Syed Ali Reza Shah aus Pakistan als Vertreter der ausländischen Studierenden an der BTU, Thomas Kagy, Dozent am Fachbereich Interkulturalität der BTU, Pfarrer Michael Domke, Präses der Kreissynode Cottbus der Evangelischen Kirche, Michael Wegener, Ausländerbeauftragter der Stadt, Jürgen Türck für den Erfahrungsbereich von Politik und Wirtschaft, Matthias Körner, Maler und Dozent für Kunst in Campala, Uganda. (pm/ue)