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| 10:22 Uhr

Hilfe für den Osten
Cottbus hofft auf Fraunhofer-Institut für Speichertechnik

Cottbus. Regierung, Uni und Kammern: Fraunhofer-Institut für Speichertechnik gehört nach Cottbus.

Brandenburgs Regierung will das vom Bund geplante Fraunhofer-Institut für Speichertechnologien nach Cottbus holen. Bei der Brandenburgisch-Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg sorgt die Aussicht auf den neuen Forschungspartner für gute Stimmung: Mehr hochkarätige Forschungsprojekte, mehr mögliche Promotionen, eine höhere nationale und internationale Sichtbarkeit der BTU – so beschreibt Uni-Präsident Jörg Steinbach die möglichen Vorteile und versichert: „Die nötige Basis, um gegenseitig voneinander zu profitieren, wäre in jedem Fall gegeben.“

Rückenwind gibt es auch aus der Industrie und aus dem Handwerk: „Die Zukunft der Energiebranche liegt darin, leistungsfähige Speichertechnologien zu entwickeln“, sagt Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus und verweist auf die Lausitzer Kompetenz beim Thema Energie. Die Energieregion biete damit optimale Voraussetzungen für das geplante Institut.

Auch aus dem Handwerk kommen positive Signale: „Das Handwerk profitiert von jedem Arbeitsplatz, der hier in der Region geschaffen wird – sei es als Dienstleister oder als Zulieferer“, sagt Knut Deutscher, Geschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Cottbus. Die Gründung eines Fraunhofer-Instituts für Speichertechnologien wäre ein wichtiges Signal für Südbrandenburg, sagt Deutscher weiter und bekräftigt: Dem Rückenwind der HWK könne sich die Politik bei der Weiterentwicklung der Lausitz als Vorzeige-Region der Energiewende sicher sein.